Bures: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs in das Kinderimpfprogramm aufnehmen

Wien (OTS) - Frauenministerin Doris Bures unterstützt den Vorstoß der Wiener Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely in Richtung einer bundesweiten Lösung in Sachen HPV-Impfung zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs. Die HPV-Impfung soll in das Kinderimpfprogramm aufgenommen werden, fordert Bures. "Wir kennen die traurigen Fakten:
Jährlich sterben 180 Frauen an dieser Krebsart. Wenn wir die Chance haben, junge Mädchen vor einer späteren Erkrankung zu schützen, müssen wir sie ergreifen."

Gebärmutterhalskrebs ist die zweithäufigste Todesursache junger Frauen zwischen 15 und 44 Jahren. Der Impfausschuss des Obersten Sanitätsrates hat im Dezember 2006 eine positive Stellungnahme zu dem Impfstoff abgegeben, da die Effektivität des Impfschutzes bei einer großen Zahl von Probandinnen demonstriert wurde. Auch die neueste im "New England Journal of Medicine" (10. Mai) veröffentliche Studie liefert beeindruckende Ergebnisse: Die HPV-Impfung schützt Frauen, die mit den Viren noch nicht in Kontakt gekommen sind, zu 98 Prozent vor Gebärmutterhalskrebs-Vorstufen.

Wie die Wiener Gesundheitsstadträtin ersucht auch Frauenministerin Bures die Gesundheitsministerin, eine bundesweite Impfregelung zu erarbeiten und der Bundesgesundheitskommission bei der nächsten Sitzung am 28. Juni vorzulegen.

Rückfragen & Kontakt:

Susanna Enk
Pressesprecherin der Bundesministerin für Frauen, Medien
und Öffentlichen Dienst
Tel.: (+43 1) 53115/2132

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBU0002