Mölzer: "Interkultureller Dialog" wird islamistische Haßprediger nicht beeindrucken

EU ermuntert Zuwanderer, sich nicht an die Leitkultur ihres Gastlandes anzupassen

Wien (OTS) - Das heute in Potsdam beginnende informelle Treffen
der für Integration zuständigen Minister der EU-Staaten zeige einmal mehr die falsche Haltung der EU in der Frage der Massenzuwanderung, sagte der freiheitliche Europaabgeordnete Andreas Mölzer. Denn mit einem bloßen Erfahrungsaustausch werde sich dieses Problem ebensowenig lösen lassen wie mit der Förderung des "interkulturellen Dialogs". "Entgegen den politisch korrekten Wunschvorstellungen bringt die Zuwanderung, insbesondere von Personen aus außereuropäischen Kulturkreisen, alles andere als die unermüdlich gepredigte multikulturelle Idylle. Die Zustände in Frankreich, wo in den Vorstädten Jugendliche nordafrikanischer Abstammung randalieren oder die islamistischen Umtriebe quer durch die EU sind das beste Bespiel dafür", unterstrich Mölzer.

Angesichts der von der schrankenlosen Massenzuwanderung ausgehenden Gefahr für die autochthonen Völker Europas auf den "interkulturellen Dialog" zu setzen, zeige die Hilflosigkeit der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Islamistische Haßprediger und radikale Moslems, die in Parallelgesellschaften leben und die Scharia einführen wollen, werden sich davon mit Sicherheit nicht beeindrucken lassen, meinte der freiheitliche EU-Mandatar. Stattdessen sei diese mutlose Haltung vielmehr eine Ermunterung an die in Europa lebenden Zuwanderer, sich nicht an die Leitkultur ihres jeweiligen Gastlandes vorbehaltlos anzupassen.

Weiters wies Mölzer darauf hin, daß entgegen den Floskeln vom "interkulturellen Dialog" die Integration eine Bringschuld der Zuwanderer sei. "Wer nach Europa kommt, hat sich an die hier geltenden Gesetze, Sitten und Gebräuche zu halten", stellte der Europaparlamentarier klar. Weil die Integration aber nicht funktioniere, sei ein EU-weiter Zuwanderungsstop, auch für den Bereich des sogenannten Familiennachzugs, dringend notwendig. Schließlich müßten die vitalen Interessen der europäischen Völker im Vordergrund stehen und nicht die Belange der Zuwanderer, sagte Mölzer abschließend.

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