Kickl: Industriellenvereinigung ignoriert Probleme der Massenzuwanderung

FPÖ für Förderung von Familien und Verbesserungen im Ausbildungsbereich

Wien (OTS) - "Der Industriellenvereinigung geht es bei ihrem Plädoyer für Zuwanderung nur um Billigarbeitskräfte, die Sorgen und realen Probleme der Österreicher mit der bereits existierenden Massenzuwanderung sind ihr völlig gleichgültig", erklärte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl zu dem gestern präsentierten Positionspapier. Die meisten Zuwanderer, die in unser Land kämen, seien ohnehin minder qualifiziert und würden dann nur allzu oft dem Sozialstaat auf der Tasche liegen. Alleine im Jahr 2006 seien im Durchschnitt 42.191 Ausländer als arbeitslos vorgemerkt gewesen, das sei fast ein Fünftel der offiziell gemeldeten Arbeitslosen in Österreich im letzten Jahr. Die Herrschaften der IV sollten sich vielleicht einmal in den betroffenen Wiener Bezirken selbst ein Bild davon machen, wenn sie davon sprechen würden, dass "Ängste vor der Migration irrational seien". Die derzeitige Wortwahl der Industriellenvereinigung sei geradezu eine Verhöhnung der betroffenen Menschen, kritisierte Kickl.

Bevor die IV zudem von irgendwelchen Engpässen spreche, gelte es, endlich den inländischen Arbeitsmarkt durch gezielte Förderungen und Investitionsmaßnahmen auszuschöpfen, so Kickl. Die Aus- und Weiterbildung von arbeitslosen Erwachsenen und Jugendlichen sowie auch von inländischen Schlüsselarbeitskräften müsse wieder oberste Priorität haben. Die AK hätte erst im April 2007 Zahlen präsentiert, wonach die Investition in Ausbildung derzeit in vielen Betrieben nicht geschehe. Seit dem Jahr 1980 hätte sich die Zahl der Lehrlinge zudem von fast 200.000 auf 126.000 reduziert. Laut der AK zeige sich durch EU-Daten und Untersuchungen des Wifo auch, dass der Anteil der betrieblichen Weiterbildung bei uns nur halb so hoch wie in Skandinavien oder auch in Spanien sei. "Die Verantwortlichen bei der IV agieren genauso blauäugig wie die Grünen oder die SPÖ. Man will anscheinend nicht zur Kenntnis nehmen, dass die Ergebnisse einer ungezügelten Zuwanderung eine hohe Ausländerkriminalität und eine hemmungslose Ausnützung der österreichischen Sozialleistungen bedeutet", schloss Kickl.

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