Kaiser: "Bildungspolitik von Scheuch wird sicher keine Schule machen!"

Scheuch droht mit Schulschließungen, weil er sich weigert, Teilungsziffern an das neue Kärntner Schulgesetz anzupassen

Klagenfurt (SP-KTN) - Scharfe Kritik an der Haltung und dem
Agieren des Kärntner Schulreferenten Uwe Scheuch im Bezug auf das Kärntner Schulgesetz übte heute, Donnerstag, der Klubobmann der SPÖ-Kärnten, LAbg. Peter Kaiser, im Rahmen der aktuellen Sitzung des Kärntner Landtages. "Weil das BZÖ der Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahl auf 25 als einzige Partei nicht zugestimmt hat, reagiert Scheuch nun trotzig und weigert sich, die Teilungsziffern für den Schulunterricht an das neue Kärntner Schulgesetz anzupassen", zeigte sich Kaiser empört.

Anstatt sich zum Wohle der Kärntner SchülerInnen und LehrerInnen für diese bildungspolitische Qualitätsverbesserung einzusetzen, verunsichere er die Bevölkerung, drohe mit Schulschließungen und spreche davon, das noch nicht einmal verlautbarte neue Kärntner Schulgesetz ändern zu wollen, wunderte sich der SP-Klubobmann über das Ansinnen von Scheuch, einen Patienten operieren zu wollen, ohne dass dieser am OP-Tisch liege.

Laut Paragraph 86 des Kärntner Schulgesetzes werde der Kärntner Schulreferent ermächtigt, die Zahl der SchülerInnen pro Klasse per Bescheid zu erlassen, wies Kaiser erneut auf die Möglichkeit von Scheuch hin, in dieser Frage rasch und unbürokratisch zu handeln. Er habe keinerlei Verständnis für die Eskapaden von Scheuch, so Kaiser, der darauf hofft, dass sich der Kärntner Schulreferent im Bewusstsein seiner Verantwortung gegenüber den Kärntner SchülerInnen und LehrerInnen endlich dazu durchringt, seine "Blockadepolitik, die sicherlich keine Schule machen wird", aufzugeben.

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