Hofer: Schneckentempo auf unseren Straßen ist Bärendienst für Naturschutz

FPÖ: Durch überzogene Forderung wird Kind mit dem Bade ausgeschüttet

Wien (OTS) - Die Forderung von Global 2000, das Tempolimit auf Freilandstraßen auf 80 km/h und auf Autobahnen auf 110 km/h zu senken, stößt bei den Autofahrern nicht gerade auf Begeisterung. Auch FPÖ-Umweltsprecher, NAbg. Norbert Hofer übt Kritik und schlägt einen anderen Weg zur CO2-Reduktion auf Österreichs Straßen vor.

Norbert Hofer: "In den letzten Jahrzehnten wurden hohe finanzielle Mittel in den Straßenbau investiert, damit die Menschen ihren berufsbedingten Terminen in vernünftiger Zeit nachkommen können. Es kann nicht sein, dass diese Gelder umsonst waren und die Autofahrer von so einer Aktion die Leidtragenden sind. Wer solche Forderungen erhebt, wird zu Recht auf Widerstand bei der leidgeprüften arbeitenden Bevölkerung stoßen und so dem Naturschutz am Ende mehr Schaden als Nutzen bereiten."

Der Weg der FPÖ zur Reduktion des CO2-Ausstoßes ist ein anderer. Wie auch in anderen Bereichen sehen es die Freiheitlichen als vernünftiger an, zu fördern anstatt zu strafen und zu benachteiligen. Konkret sollen verbrauchsarme PKW steuerlich entlastet werden. Autos, die unter 5 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen, sollen zur Gänze von der Versicherungssteuer und der Normverbrauchsabgabe befreit werden. Dies soll einen Anreiz schaffen, auf sparsame Fahrzeuge umzusteigen.

Hofer: "Mir ist es lieber, wenn ein Auto, das 5 Liter braucht, mit 130 km/h auf der Autobahn unterwegs ist, als ein Fahrzeug, das 12 Liter benötigt, aber nur 110 km/h fährt. Nicht die Geschwindigkeit ist entscheidend, sondern der Verbrauch der einzelnen Fahrzeuge. Die Devise heißt Fördern statt Belasten."

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0002