Bundesobmann-Stellvertreter Petritz gegen Buchinger: "Hören Sie auf die Menschen zu verunsichern, machen Sie lieber Ihre Arbeit!"

Buchingers Androhung von "Kontrollen" ist abzulehnen - Sozialminister soll endlich Finanzierung der 24-Stunden-Betreuung sichern

Wien (OTS) - Scharfe Kritik äußerte GPO. Bgm. Karl Petritz, Bundesobmann-Stellvertreter des Österreichischen Seniorenbundes und Landesobmann des Kärntner Seniorenbundes an Sozialminister Buchinger:
"Buchinger ist es noch nicht einmal gelungen, die Finanzierung der legalen 24-Stunden-Betreuung sicherzustellen. Dennoch glaubt er die Betroffenen massiv verunsichern zu müssen, indem er mit 'Kontrollen' droht. Eine derart unsensible Vorgehensweise ist schlichtweg abzulehnen."

Zudem sei eine solche Aussage auch vollkommen unnötig, immerhin sei selbst Buchinger 'zuversichtlich', dass ihm die Neuregelung der 24-Stunden-Betreuung bis Anfang Juli gelingen könne. "Buchinger scheint nicht zu bedenken, dass solche Drohungen gerade ältere Österreicherinnen und Österreicher beunruhigen. Noch bevor Sie überhaupt wissen, ob legale Betreuung ab dem Sommer überhaupt leistbar sein wird, hängt schon wieder das Damokles-Schwert über ihnen. Der Herr Sozialminister sollte etwas feinfühliger sein, und vor allem seine Aufgaben erledigen: Die Lösung der Finanzierung der 24-Stunden-Betreuung ist überfällig", so Petritz abschließend.

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