ÖSTERREICH: Schröcksnadel zu möglichen IOC-Sanktionen: "Wäre größte Intrige aller Zeiten"

ÖSV-Präsident attackiert auch ÖOC: "Bin empört,dass sich unser ÖOC nicht vor unsere Athleten stellt."

Wien (OTS) - In einem Interview für die morgen, Donnerstag, erscheinende Ausgabe der Tageszeitung ÖSTERREICH nimmt ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel zu möglichen Sanktionen des IOC gegen Österreich in Folge der Turiner Doping-Affäre Stellung. Schröcksnadel: "Das wäre ärger als die Sanktionen wegen Haider. Man kann doch nicht ein ganzes Land sperren, nur weil vielleicht einer was Unrechtes getan hat. Das wäre die größte Intrige aller Zeiten."

Schröcksnadel hätte die Disziplinarkommission einberufen, um alle Vorwürfe objektiv aufzuklären. Der ÖSV-Präsident dazu, dass die gefundenen Substanzen von Fremden unterschoben wurden: "Es deutet vieles darauf hin, dass hier vielleicht ein Trainer diese Dinge für Läufer anderer Nationen verwendet hat - das wird ein Kriminalfall." Um das aufzuklären, würden DNA-Analysen eingesetzt.

Kritik übt Schröcksnadel am Verhalten des Österreichischen Olympischen Comités (ÖOC): "Ich bin empört, dass sich unser ÖOC nicht vor unsere Athleten stellt und ... sie nach Turin fallen hat lassen. Die Mannschaft, die in Turin angeblich gedopt hat, was ich nicht glaube, war eine Mannschaft des ÖOC, keine vom Skiverband."
Und Schröcksnadel weiter: "Bei uns ist Biathlon ja nur ein Nebenthema. Bei uns zählen Nordische Kombination, Springen, Snowboard, die Alpinen - und die sind alle hundertprozentig sauber."

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