Pflege: BZÖ gegen höhere finanzielle Belastungen für Pflegebedürftige

Verschärfung bei Invaliditätspensionen unzumutbar

Wien 2007-05-09 (OTS) - BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz spricht sich gegen drohende Mehrkosten für Pfleglinge und pflegende Angehörige durch die heute präsentierten Vorschläge von Sozialminister Buchinger aus. "Bei Verwirklichung des Buchinger Vorschlages wird es zu monatlich 100 bis 200 Euro Mehrkosten für die Familien kommen", schätzt Grosz, sich berufend auf Informationen aus dem Sozialministerium. "Nach der sinnlosen Pflegeamnestie kommt jetzt die Belastungslawine für die Menschen", betont der BZÖ-Generalsekretär.

BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz lehnt auch die von Sozialminister Buchinger geforderte Einführung einer verpflichtenden Pflegeversicherung strikt ab. "Eine Pflegeversicherung wäre unsolidarisch, würde zu immensen Belastungen für die Bevölkerung führen und ist, wie man am warnenden Beispiel Deutschlands sieht, auf lange Sicht unfinanzierbar", so Grosz.

Das BZÖ spricht sich ebenso vehement gegen die von Buchinger im heutigen Interview mit der Tageszeitung angedachten Verschärfungen beim Zugang zur Invaliditätspension strikt ab. "Wenn SPÖ-Minister Buchinger hier kranken Menschen den früheren Zugang zur wohlverdienten Pension erschweren will, dann soll er sein mediales Versprechen wahrmachen und bei der Verschlechterung des Sozialsystems zurücktreten", betont Grosz abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZO0001