Steibl: Auch Eltern sind gefordert – Partner- und Elternbildung darf kein Tabuthema sein!

Verantwortung bei Komatrinken darf nicht nur auf eine Seite abgeschoben werden

Wien, 09. Mai 2007 (ÖVP-PK) „Ich sage ganz klar, dass Gastwirte und Lokalbesitzer an Kinder und Jugendliche keinen Alkohol ausschenken dürfen bzw. nur die jeweils gesetzlich erlaubten Getränke. Aber auch die Eltern können und dürfen sich hier nicht aus der Verantwortung stehlen und sich bei den Wirten abputzen!“, so ÖVP-Familiensprecherin Ridi Steibl zum Komatrinken bei Jugendlichen. In einer aktuellen OGM-Umfrage bejahten 38 Prozent
der Befragten, dass die Eltern der jugendlichen Trinker zur Verantwortung gezogen werden sollen. 31 Prozent halten
Lokalbesitzer und den Handel für verantwortlich, wenn Jugendliche sich bewusstlos trinken, 24 Prozent sind der Ansicht, dass diese selbst zur Verantwortung gezogen werden sollen. ****

Es zeige sich auch in diesem Zusammenhang wieder, wie wichtig die von ihr persönlich stets unterstrichene Notwendigkeit der Elternbildung sei, so Steibl. Die Abgeordnete betont, dass die Förderung der Elternbildung, auch auf gesellschaftspolitischer Ebene, von großer Bedeutung sei. Eltern sollten auch in Hinblick auf die Erziehungskompetenz Beratung in Anspruch nehmen können.

„Die wichtigen Säulen in der Erziehung dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Liebe, Achtung, Kooperation, Mitbestimmung sowie Struktur- und Grenzsetzung, das ist die Basis, auf der Erziehung aufbauen soll“, erklärt Steibl ihren Standpunkt.

Strafen und Verbote für die Gastwirte allein seien beim brisanten Thema Alkoholmissbrauch keinesfalls ausreichend, so die Abgeordnete weiter. Die Verantwortung beim Komatrinken dürfe nicht nur auf eine Seite abgeschoben werden.

„Eltern sind mehr denn je gefordert, aber auch öfters bei Erziehungsaufgaben überfordert. Daher ist die unterstützende, erziehungsbegleitende Elternbildung ein außerordentlich wichtiges Thema. Erziehung ist nun einmal eine große, aber auch großartige Aufgabe“, so Steibl und betont abschließend die Wichtigkeit der Enttabuisierung der Eltern- und Partnerbildung.

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