VP-Parzer: Stadt Wien vergisst bei Stadterweiterungsplanung Aspern auf Platz für christliche Kirche

Eine Kirche ist in unserem Land Teil der sozialen Infrastruktur

Wien (VP-Klub) - "Es ist ein Zeichen von Geringschätzung der religiösen Bedürfnisse der Wiener Bevölkerung, wenn die sozialistische Wiener Stadtregierung bei der geplanten Stadterweiterung am Flugfeld Aspern offenbar völlig darauf vergisst, eine entsprechende Fläche für die Errichtung eines eigenständigen, sakralen Baus einer christliche Kirche vorzusehen", stellt der Donaustädter ÖVP Gemeinderat Robert Parzer kritisch fest.

Nach jahrelanger Planungstätigkeit wurde am heutigen Dienstag im Planungsausschuss der Masterplan für das Stadterweiterungsprojekt Flugfeld Aspern von allen Gemeinderatsfraktionen einstimmig beschlossen. Damit sind nun die Weichen für die Neuauflage des dieses Gebiet betreffenden Flächenwidmungsplans gestellt. Dieser müsste, so Parzer, auf Basis des Masterplans so erstellt werden, dass sämtlichen infrastrukturellen Erfordernissen der Bevölkerung Rechnung getragen werden kann.

"Eine Kirche ist in unserem Land Teil der sozialen Infrastruktur. Ebenso, wie es etwa auch Kindergärten, Schulen, Einkaufmöglichkeiten und medizinische Versorgungseinrichtungen sind. Nachdem es sich faktisch um die Errichtung eines regelrechten neuen Stadtteils handelt, besteht auch der Bedarf nach einem Bauplatz für die Errichtung einer Kirche. Im Masterplan ist zwar von einer ’sakralen Kultstätte’ die Rede, eine ökumenische Stätte, eine christliche Kirche sucht man aber vergebens", so Parzer.

"Ein Multifunktionsbau, indem allen Religionsgemeinschaften ihrer Religionsausübung nachkommen können, kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein. In Österreich sollte der katholischen Kirche noch immer Vorrang eingeräumt werden. Bei den weiteren Planungen für die Nutzung des Flugfeldes Aspern ist daher eine entsprechende Fläche für die Errichtung einer eigenständigen christlichen Kirche vorzusehen. Die Stadt Wien ist aufgefordert, umgehend dahingehende Gespräche mit der Erzdiözese Wien aufzunehmen", schließt Parzer.

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