LR Rohr fordert frisches Geld für leeren Infrastrukturfonds der Kelag

Soll mit zehn Millionen Euro dotiert werden - SPÖ wird Antrag im Landtag einbringen

Klagenfurt (SP-KTN) - Am Dienstag konnte die Landsregierung noch Förderungen für Betriebe aus dem Infrastrukturfonds der Kelag beschließen. Doch nun ist der im Jahr 1996 mit damals 60 Millionen Schilling (4,36 Millionen Euro) dotierte Fördertopf zur finanziellen Unterstützung von Betrieben bei Investitionen im Energiebereich leer. Energielandesrat Reinhart Rohr fordert daher eine sofortige Neudotation des für Wirtschaftsinvestitionen in Kärnten so wichtigen Förderinstrumentes. Dem Fonds soll aus Mitteln der Energiewirtschaft zehn Millionen Euro frisches Kapital zugeführt werden. Die SPÖ wird dazu morgen, Donnerstag, im Landtag einen dementsprechenden Antrag einbringen.

Als Eigentümervertreter sei nun LH Jörg Haider gefordert, dazu in rasche Verhandlungen mit der Kelag und dem Miteigentümer Verbund zu treten, sagte Rohr. Die zehn Millionen Euro Frischkapital sollten zusätzlich zu den angekündigten 50 Millionen Euro des Mölltalfonds bereitgestellt werden.

Bisher wurden aus dem Infrastrukturfonds der Kelag 29 heimische Betriebe über Vorschlag eines Beirates im Zusammenhang mit energiemäßigen Investitionen in die Strom-, Ferngas- oder Fernwärmeversorgung gefördert, was Kärnten einen enormen Standortvorteil brachte. Nun müsse rasch Vorsorge dafür getroffen werden, dass dieses sinnvolle Förderinstrument im Sinne des Wirtschaftsstandortes auf ein neues und finanziell tragfähiges Fundament gestellt wird, betonte Rohr.
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