Karas: Österreich ist unsere Heimat, Europa unsere Zukunft

ÖVP-Delegationsleiter im Europäischen Parlament präsentiert anlässlich des Europatages drei konkrete Projekte

Wien, 09. Mai 2007 (ÖVP-PK) „Österreich ist unsere Heimat, Europa unsere Zukunft“, betont MEP Mag. Othmar Karas, Delegationsleiter der ÖVP-Delegation im Europäischen Parlament. Anlässlich des Europatages präsentierte der Vizepräsident der EVP-ED Fraktion im „Europacafe“ der ÖVP-Bundespartei drei konkrete Projekte zur Stärkung des europäischen Bewusstseins: Künftig soll der Europatag sowohl in Schulen, als auch in Politik und Medien verstärkt stattfinden. Weiters fordert Karas, dass der Europatag als erweiterter Nationalfeiertag eingeführt wird. ****

Der ÖVP-Delegationsleiter macht sich für einen stärkeren Europa-Konnex mit der Bildungspolitik stark und fordert, dass der Europatag auch in den Schulen stattfindet. Konkret soll in jeder Schule – „von der Volksschule bis zum Gymnasium“ - am 9. Mai ein „Tag der offenen Tür“ über die Bühne gehen, an dem erarbeitete Europa-Projekte vorgestellt werden. „Die Schülerinnen und Schüler sollen erforschen, wie ihnen die Europäische Union begegnet – in der Schule, in der Gemeinde, im Bezirk.“ Die Politik hat diesen Prozess zu unterstützen und alle gesetzlichen sowie organisatorischen Maßnahmen zu treffen. Karas möchte weiters den Gedanken der Land- und Stadtschulwochen aufgreifen und auf europäischer Ebene umsetzen: „Jede Maturantin, jeder Maturant muss die Möglichkeit haben, bis zur Matura mindestens drei europäische Institutionen besucht und kennengelernt zu haben. Die Beschäftigung mit Europa und den Institutionen muss Teil der Bildungswirklichkeit in Österreich werden.“

„Wir dürfen den Europatag nicht einfach vorbei gehen lassen“, so Karas weiter. Er regt daher an, den Europatag zum zweiten österreichischen Nationalfeiertag zu machen. „Wir sind Teil der europäischen Entwicklung und Teil der Europäischen Union. Wir sind bei jeder Entscheidung dabei und von jeder Entscheidung direkt oder indirekt betroffen.“ Weiters fordert Karas, künftig am 9. Mai einen Sonderministerrat zum Thema „Österreich in Europa“ abzuhalten. Auch im Nationalrat und den Landtagen soll es eine Regierungserklärung zum Thema „Österreich und die EU“ geben und eine Europa-Debatte, die live im ORF übertragen wird, abgehalten werden.

„Wir müssen Europa sichtbar machen: Überall wo Europa drinnen ist, müssen die zwölf Sterne drauf sein“, so Karas. „Wir müssen diesen Tag der Freude und des Auftrages an Politik und Medien als Stärkung des europäischen Bewusstseins verstehen und nützen – da haben alle Beteiligten einiges zu tun“, betont Karas. „Wir müssen Symbole, Initiativen und Projekte umsetzen – wir müssen Europa wieder zum Thema machen.“ Die EU ist kein weit entfernter Verwandter, mit dem man nichts zu tun haben will. Sie steht aber mitten im Leben der Menschen. Die EU ist das erfolgsreichste politische Friedens-, Freiheits- und Demokratieprojekt des
Erdballs. Sie hat ihren Gründungsauftrag auf Punkt und Beistrich erfüllt und begründet sich neu als Antwort auf die Herausforderungen der Zukunft, speziell der Globalisierung.“

Karas richtet sich auch an die Medien und fordert in der medialen Berichterstattung die Gleichbehandlung jener Delegationen und Delegationsleiter im Europäischen Parlament, die laut Nationalratsgeschäftsordnung im Europaparlament Klubstatus haben, mit den Klubs und Klubobleuten im Nationalrat. Es ist nicht einzusehen, warum Europaparlamentarier nur in Wahlkämpfen die Möglichkeit zu Auftritten in der „Pressestunde“, im „Journal zu Gast“ und in der „Zeit im Bild 1“ haben und danach „verräumt“ werden. „Es reicht nicht aus, die Europäische Union erst wieder im Wahljahr 2009 im täglichen Leben zu entdecken“, so Karas.

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