Benin-Ausstellung im wiedereröffneten Museum für Völkerkunde fand enormen Anklang beim Publikum

Wien (OTS) - Mehr als 800 Besucherinnen und Besucher nahmen
gestern Abend, Dienstag, dem 8. Mai 2007, an der feierlichen Eröffnung der Benin-Ausstellung in der Säulenhalle des generalsanierten Museums für Völkerkunde in der Neuen Burg am Heldenplatz teil.

Eröffnet wurde die Schau, die erstmals 300 der wichtigsten Objekte des Königschatzes von Benin wieder vereinigt, vom Kulturminister von Nigeria, Prof. Babalola Borisade sowie von Staatssekretär Dr. Hans Winkler, als Repräsentant des österreichischen Außenministeriums.

Die nigerianische Delegation, der als hochrangige Vertreter des Königs, die beiden Prinzen Prof. Gregory Akenzua und Edun Agharese Akenzua sowie mehrere Chiefs (Häuptlinge) angehörten, bedankten sich bei den Wiener Veranstaltern der Ausstellung mit einer authentischen Tanzeinlage, die 16 Tänzerinnen und Tänzer der Edo Community Cultural Group, Austria präsentierten.

Die Schau, die nach Wien (bis 3. September 2007) auch im musée du quai Branly in Paris (2. Oktober 2007 bis 6. Jänner 2008), im Ethnologischen Museum in Berlin (7. Februar bis 25 Mai 2008) und im The Art Institute in Chicago (27. Juni bis 21. September 2008) zu sehen sein wird, wurde von Dr. Barbara Plankensteiner, Leiterin der Abteilung Afrika südlich der Sahara des Museum für Völkerkunde in Wien, in enger Kooperation mit der National Comission for Museums and Monuments, Nigeria kuratiert.

Am 9. und 10. Mai findet im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten der Ausstellung auch ein international besetztes Fachsymposium zum Thema Benin statt, das den aktuellen Forschungsstand zur Kunst und Kulturgeschichte des Königtums Benin in Nigeria aus möglichst vielen Perspektiven beleuchtet und an dem über 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt teilnehmen.

Parallel zur Ausstellung findet von Mai bis August ein reichhaltiges Begleitveranstaltungsprogramm statt, mit Workshops, Raggae-Konzerten, Autorenlesungen und Vorträgen sowie der Präsentation einer Filmsatire.

Details zur Ausstellung und Programmübersicht:

www.khm.at
www.ethno-museum.ac.at

Pressebilder der Eröffnungsfeier:
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