WESTENTHALER: Van der Bellen Forderung nach 750.000 Zuwanderern absurd

Österreich braucht nicht jährlich 30.000 Zuwanderer mehr, sondern einen Van der Bellen weniger

Wien 2007-05-09 (OTS) - Als "völlig absurd und weltfremd", bezeichnet BZÖ-Chef Klubobmann Peter Westenthaler die Forderung des Grünen Bündnissprechers Van der Bellen nach einer jährlichen Zuwanderung von 30.000 Ausländern nach Österreich. "Die Grünen wollen in 25 Jahren 750.000 Zuwanderer nach Österreich holen. Das sind beinahe zehn Prozent der österreichischen Bevölkerung. Nicht eingerechnet sind EU-Bürger die ja sowieso unter die Niederlassungsfreiheit fallen. Anscheinend haben die Grünen ein Problem mit den Österreicherinnen und Österreichern, denn sonst würden sie sie nicht austauschen wollen. Das BZÖ vertritt hier die Interessen der Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher und kündigt erbitterten Widerstand an. Österreich braucht nicht jährlich 30.000 Zuwanderer mehr, sondern einen Van der Bellen weniger", betont Westenthaler.

Dem BZÖ gehe es um Integration vor Neuzuzug. Das von der BZÖ/ÖVP Regierung mit den Stimmen der SPÖ beschlossene Fremdenrechtspaket zeige Wirkung und habe die Zuwanderung erstmals wirkungsvoll begrenzt. Ebenfalls werde derzeit zwar von einem Arbeitskräftemangel gesprochen, doch die Arbeitslosenzahlen sprechen deutlich dagegen. "Das BZÖ schlägt hier vo, eine Green Card, wenn möglich auf europäischer Ebene, zu schaffen, um qualifizierte Zuwanderung zu regeln. Solange es aber in Österreich arbeitssuchende Facharbeiter gibt, ist die Forderung nach mehr Zuwanderung absurd", so Westenthaler, der abschließend darauf hinwies, dass von 219. 375 Arbeitslosen im April 2007 39.661 Ausländer waren, das sind 18 Prozent aller als arbeitslos gemeldeten Personen.

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