EP-Generalsekretär lehnt sogar Gespräch über verweigerten Mitarbeiter ab

Wien (OTS) - Zuerst wird H.P. Martin ein Mitarbeiter verweigert,
der bereits eine schriftliche Anstellungszusage des EU-Parlaments hatte / Bei Termin lehnt EP-Generalsekretär Römer sogar Gespräch darüber ab / Martin: Man will mir Arbeit unmöglich machen

Auf wiederholtes Ersuchen des unabhängigen EU-Abgeordneten Hans-Peter Martin kam es soeben zu einem Termin beim neu bestellten Generalsekretär des EU-Parlaments, Harald Römer in Brüssel. H.P. Martin fragte, warum ihm Römer plötzlich - im Gegensatz zu allen anderen Parlamentariern und entgegen der bereits vorliegenden Anstellungszusage des EU-Parlaments (siehe Aussendung vom 4. Mai 2007) - die Einstellung eines kompetenten österreichischen Mitarbeiters verweigere. Römer lehnte es mehrfach ab, darüber zu sprechen, wollte stattdessen im Beisein seiner Mitarbeiter ganz andere Themen zur Sprache bringen. Martin dazu: "Römer will immer nur vor Zeugen mit mir reden, mir aber verweigert er sogar einen Mitarbeiter. Das behindert meine Arbeit massiv und ist eine unhaltbare Missachtung des Wählerwillens. In einem demokratischen Parlament müssen alle Abgeordnete die gleichen Arbeitsbedingungen vorfinden. Erst recht unfair ist es, wenn vor allem Spitzenbeamte mit großen Mitarbeiterstäben agieren können. Da wird oft nur zu Repräsentationszwecken sehr viel Steuergeld verschwendet.
Im Interesse der Wähler muss ich mich wehren."

Martin war vergangene Woche von Beamten informiert worden, dass der neue Generalsekretär Römer, der seine Karriere im EU-Parlament als politischer Sekretär begann, eine Weisung erteilt hatte, die Anstellung des Mitarbeiters zu verwehren. Der betroffene Arbeitnehmer hatte zuvor auf Grundlage der EU-Anstellungszusage seinen Job aufgegeben. Falls es nicht schnell zu einer Klärung kommt, werden rechtliche Schritte und Schadensersatzforderungen erwogen.

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