Offener Brief an Antonia Gössinger von der Kleinen Zeitung

Wien (OTS) - Sehr geehrte Frau Gössinger,

Es ist offenbar Ihr besonderes Vergnügen, die Kärntner FPÖ schlecht zu schreiben. Das haben Sie in der Vergangenheit bewiesen, das beweisen Sie auch mit Ihrer "messerscharfen" Analyse vom 8.5.2007 unter "Kärnten intern".

Sie wecken beim Leser bewußt den Eindruck, die FPÖ sei ein zerstrittener und damit unwählbarer Haufen. Sie versuchen zum wiederholten Male eine Krise herbei zu schreiben, die es bei uns nicht gibt.

Damit Sie sich in Zukunft leichter tun, Ihrer Verantwortung bezüglich einer objektiven Berichterstattung gerecht zu werden, hier folgende Fakten:

Der Kärntner FPÖ ist etwas gelungen, was ihr viele Polit-Beobachter nicht zugetraut hätten:
Sie hat es trotz einer äußerst schwierigen Ausgangslage geschafft, sich nach der Spaltung neu zu formieren und in zwei Wahlgängen erfolgreich zu sein.
Der freiwillige Einsatz hunderter Funktionäre und Mitglieder in diesen beiden Wahlbewegungen hat bewiesen, daß man eine über 50 Jahre alte Gesinnungsgemeinschaft mit Tradition, Heimatliebe und Verantwortung gegenüber der Bevölkerung nicht einfach auf den Misthaufen der Geschichte kippen kann.
Die Prognosen zur Nationalratswahl 2006 gaben uns anfangs kaum 4%, schließlich zogen wir mit über 11% und 21 Mandaten in den Nationalrat ein. Kärnten schaffte ein allseits bewundertes Ergebnis von 7,3% und sorgte damit aus eigener Kraft für ein NR-Mandat.

Wenn Sie nun die Kärntner FPÖ auf 6% einschätzen, ist das für uns die Bestätigung, daß wir auf dem richtigen Weg liegen. Wir können dann nämlich getrost davon ausgehen, daß wir die 10%-Hürde für den Einzug in den Kärntner Landtag locker überspringen.

Zur Landeshauptmannfrage:
Die Kärntner FPÖ tritt niemals gegen irgendwen oder irgend etwas an. Die Kärntner FPÖ hat sich mit einer jungen und hoffnungsvollen Mannschaft ein Programm gegeben, das für die Zukunft unseres Landes bessere Perspektiven aufmacht.
Es ist deshalb auch nicht unsere Aufgabe nachzudenken, welche Kandidaten von anderen Parteien ins Rennen der Kärntner Landtagswahl geschickt werden.

Unser politisches Ziel ist gesteckt:

Wir wollen soziale Gerechtigkeit für alle Kärntner!
Gerade die Menschen unseres Landes müssen am meisten unter der permanenten wirtschaftlichen Schwäche des Südens leiden: 70.000 Kärntner unter der Armutsgrenze wissen, wovon wir sprechen.

Wir kämpfen für gesunde Lebensmittel und ein Gentechnik-freies Kärnten!
Wo waren Sie, als wir unsere Gentechnik-Veranstaltungen durchführten? Wissen Sie, daß diese bundesweite Initiative ihren Ursprung in der Kärntner FPÖ hat?

Wir kämpfen für ein energieautonomes Österreich!
Wo waren Sie, als wir gemeinsam mit unseren parteifreien Mitstreitern Alternativen zur jetzigen Energiepolitik aufzeigten?
Wissen Sie darüber bescheid, daß unsere Vorschläge von anerkannten Energieexperten als höchst überlegenswert und zukunftsweisend anerkannt werden.

Wir kämpfen für eine gerechte Familienpolitik, in der junge Menschen wieder Hoffnung, Sinn und Vision bekommen, etwas gemeinsam aufzubauen.
Wo war die Kleine Zeitung, als wir unsere Initiativen im Parlament gesetzt haben.
Wissen Sie überhaupt, welche grundsätzlichen Ideen in der zukunftsträchtigen freiheitlichen Familienpolitik stecken?

Sehr geehrte Frau Gössinger, versuchen Sie bitte nicht ständig, der Öffentlichkeit Ihr unreflektiertes Bild der FPÖ aufs Auge zu drücken. Wenn Sie berichten, so lassen Sie doch ein Mindestmaß an Objektivität walten.

Sollten Sie aber weiterhin den unbedingten Drang verspüren, selbst Politik zu machen, dann wechseln Sie doch die Seiten. Kommen Sie zu uns und werden Sie selbst politisch aktiv. Sie sind herzlich willkommen.

Das einzige was Ihnen dann erspart bleiben möge, ist eine schlecht recherchierende Reporterin der Kleinen Zeitung.

Mit freiheitlichen Grüßen

Dipl.-Ing. Karlheinz H. Klement, FPÖ-NAbg.

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