Dank und Anerkennung für sportliche Höchstleistungen

LH Sausgruber und LR Stemer überreichten Sportehrenzeichen

Bregenz (VLK) - Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Sportlandesrat Siegi Stemer überreichten heute, Montag, im Landhaus eine Reihe von Sportehrenzeichen. "Mit diesen Auszeichnungen würdigen wir nicht nur die großartigen Leistungen der Sportlerinnen und Sportler, sondern auch das - vielfach ehrenamtliche - Engagement der Funktionäre. Gemeinsam haben sie für den Vorarlberger Sport Großes geleistet", betont Landeshauptmann Sausgruber.

"Entscheidend für den Erfolg des Sportlandes Vorarlberg ist und bleibt das Auftreten der Athletinnen und Athleten im Wettkampf sowie das oftmals leider kaum beachtete Engagement der Menschen im Umfeld. Ohne deren Wirken im Hintergrund wären die erbrachten erstklassigen Leistungen ebenfalls nicht möglich", erklärt Landesrat Stemer. Der Landesregierung ist es ein ernstes Anliegen, sowohl vor als auch hinter den Kulissen erbrachte Leistungen zu würdigen, so Sausgruber und Stemer einhellig.

Sportliche Zukunft Vorarlbergs gesichert

Sport hat einen hohen Stellenwert in Vorarlberg. Mit der im Juni 2007 vorgesehenen Eröffnung des erweiterten Landessportzentrums in Dornbirn und der räumlichen Einbindung von Sportservice Vorarlberg, des Vorarlberger Olympiamodells und des Heeresleistungs-Sportzentrums (HLSZ) sei die sportliche Zukunft Vorarlbergs gesichert, freut sich Landesrat Stemer. Das Landessportzentrum werde zur Drehscheibe des Vorarlberger Sports und zentrale Anlaufstelle für alle Sportinteressierten.

Goldene Ehrenzeichen des Landes für sportliche Leistungen

Das Sportehrenzeichen des Landes in Gold überreichte Landeshauptmann Sausgruber an die Kunstradfahrerin Daniela Metelko-Micheluzzi, an die drei Ringer Mario Hartmann, Thomas Kathan und Thomas Loacker sowie an den Auto-Rennfahrer Alfred Stoitzner.

Daniela Metelko-Micheluzzi (Hohenems) ist achtfache Landesmeisterin, achtfache Staatsmeisterin sowie siebenmalige Bodenseemeisterin im Kunstradsport. Ihr größter internationaler Erfolg war der Gewinn der Bronzemedaille bei der Europameisterschaft 1995.

Mario Hartmann (Klaus) kann auf zahlreiche nationale Titel verweisen. 1998, 1999 und 2000 gelang ihm das Triple zu Österreichs "Ringer des Jahres" Mit seinen Top-Leistungen hatte er wesentlichen Anteil daran, dass der KSK Klaus insgesamt zwölf Mal Österreichischer Mannschaftsmeister wurde.

Thomas Kathan (Koblach), der bereits das Silberne Sportehrenzeichen erhalten hat, ist elffacher Staatsmeister. Zu seinen größten internationalen Erfolgen zählten 1999 der 13. Platz bei der Weltmeisterschaft in Bukarest sowie der 11. Rang bei der Europameisterschaft im Jahr 2000 in Moskau. Darüber hinaus hat er 2001 den Ringer Grand Prix in Madrid gewonnen.

Thomas Loacker (Dornbirn) holte zwischen 1993 und 2004 elf Staatsmeistertitel im Ringen. Auf der internationalen Bühne machte er bei den Europameisterschaften 1993 in Götzis sowie bei den Weltmeisterschaften 1994 in Budapest auf sein Können aufmerksam.

Alfred Stoitzner (Thüringen) fuhr bei über 250 Oldtimer-Rennen ganze 60 Tages- und Klassensiege in Österreich, Ungarn, Tschechien, Schweiz, Italien, Kroatien, Serbien, Deutschland und Frankreich ein. Zu seinen größten Erfolgen zählt der Gesamtsieg bei der France Historic-Challenge im Jahr 2002.

Silberne Ehrenzeichen des Landes für sportliche Leistungen

Das Ehrenzeichen für sportliche Leistungen in Silber erhielten der Rodler Manfred Heinzelmaier und der Ringer Peter Maier.

Manfred Heinzelmaier (Bludenz) ist dreimaliger Staatsmeister im Rodeln. International kann Heinzelmaier auf zehn Starts bei Weltmeisterschaften verweisen. Seine größten Erfolge feierte er bei der WM in Winterberg 1989 mit dem achten Rang im Herreneinzel. Heute engagiert sich Heinzelmaier aktiv für den Nachwuchs.

Peter Maier (Batschuns) ist sechsfacher Staatsmeister im Ringen. Hervorzuheben in der internationalen Karriere von Maier sind die Teilnahmen an der Europameisterschaft 1993 in Götzis sowie an der Weltmeisterschaft 1994 in Budapest.

Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um den Vorarlberger Sport

Drei Persönlichkeiten durften das Ehrenzeichen des Landes für Verdienste um den Vorarlberger Sport in Gold entgegennehmen: Wilfried Kleinfercher, Nationalrat Karlheinz Kopf und der Klauser Bürgermeister Werner Müller.

Wilfried Kleinfercher (Rankweil) war von 1986 bis 1996 Präsident des Landesverbandes Vorarlberg für Eis- und Stocksport sowie Stellvertreter des geschäftsführenden Obmannes beim Bund der Österreichischen Eis- und Stocksportler (1993-1996). Der Nachwuchs lag Kleinfercher immer besonders am Herzen. Als Trainer der Vorarlberger Jugendauswahl errang er 1989 den Vize-Europameistertitel.

Karlheinz Kopf (Altach), der von 1998 bis 2006 das Präsidentenamt des Vorarlberger Fußballverbandes bekleidete, legte stets großen Wert auf eine solide Jugend- und Nachwuchsförderung. Ausgezeichnet wird Kopf unter anderem für seine Verdienste rund um die Fußball-Nachwuchsakademie in der Mehrerau.

Werner Müller (Klaus) ist seit 1984 Vizepräsident des Vorarlberger Amateurringerverbandes (VARV). Als Sportfunktionär engagierte er sich weit über das Ringen hinaus und organisierte u.a. das Sportfest für Menschen mit Behinderung in Dornbirn oder die Jugendweltmeisterschaften im Ringen in Wolfurt.

Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich

Mit dem Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich wurden die vier Hohenemser Kunstrad-Damen Kathrin Hagen, Melanie Melbinger, Silke Melbinger und Martina Schwar ausgezeichnet.

Diesen vier Damen vom Radsportverein Hohenems ist es bei den 50. Kunstrad-Weltmeisterschaften 2005 in Freiburg (D) gelungen, mit einer tadellosen Leistung die Silbermedaille, nur ganz knapp hinter Tschechien, zu erringen. Mit dieser Medaille legten sie den Grundstock für ein tolles WM-Ergebnis mit zwei weiteren Bronzemedaillen für das ausschließlich aus VorarlbergerInnen bestehende Nationalteam.

"Jugend vor den Vorhang"

Anlässlich der Verleihung der Sportehrenzeichen stellte Landeshauptmann Sausgruber im Rahmen der Initiative "Jugend vor den Vorhang" einmal mehr ein Jugendprojekt vor. Acht Schülerinnen und Schüler der Einradgruppe der Hauptschule Götzis gaben eine Kostprobe ihres Könnens ab. Sausgruber überreichte den Jugendlichen zum Dank den Jugend-Bravo. Zusätzlich gab es Urkunden und Kinokarten.

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