Heinzl: Trauriger Österreichrekord: Höchste Kriminalitätssteigerung im Bezirk St. Pölten

50 BeamtInnen mehr für St. Pölten für mehr Sicherheit für die Bevölkerung

St. Pölten, (SPI) - Nun ist es amtlich! Der Bezirk St. Pölten führt in Sachen Kriminalitätssteigerung im Vergleich der Jahre 2005 auf 2006 nicht nur landesweit, sondern auch bundesweit. In keinem anderen politischen Bezirk Österreichs ist die Kriminalität so stark angestiegen wie in St. Pölten-Land - nämlich um traurige 36,2 Prozent oder von 3.033 Straftaten im Jahr 2005 auf 4.132 Straftaten im Jahr 2006. "Allein in einem Jahr eine Zunahme um 1.099 Straftaten zeigt die unhaltbare Sicherheitssituation im Landbezirk. Kein Tag vergeht, an dem nicht neue Einbrüche, Diebstähle oder Betrügereien angezeigt werden. Hier können die überlasteten Beamtinnen und Beamten einfach nicht mehr mit. Sie sind zu wenige, um hier entscheidend gegensteuern zu können. Der Bezirk St. Pölten braucht sofort - und wirklich sofort - zumindest 50 ExekutivbeamtInnen mehr. Ebenso braucht die Landeshauptstadt St. Pölten selbst um zumindest 40 Beamtinnen und Beamte mehr", fordert St. Pöltens Nationalrat Anton Heinzl den Innenminister zum Handeln auf. ****

In den letzten Jahren haben sich die Straftaten massiv erhöht. Gleichzeitig wurde in den letzten Jahren Personal sowohl bei der Sicherheitswache, als auch bei der Kriminalpolizei massiv abgebaut. Die politischen Zusagen mehr Polizistinnen und Polizisten auf der Straße zu haben, wurden niemals eingehalten. Die Sicherheitslage verschärft sich weiter. "Einbrüche, Gelegenheitsdiebstähle, Sachbeschädigungen, Körperverletzungen - es gibt keinen Bereich, der keine Zunahme an Delikten verzeichnet. Wohnungen, Büros, Gaststätten, Schulen und Geschäftsräume sind das begehrte Ziel von Einbrechern, die Schäden für die Betroffenen gehen in die Dutzende Millionen Euro", sieht Heinzl die Situation alles andere als rosig. "Allein die Forderung der Wiener ÖVP, nach dem Fall der Schengen-Grenze zu Beginn des Jahres 2008 Hunderte Polizistinnen und Polizisten, die derzeit in der Grenzüberwachung eingesetzt sind, von Niederösterreich nach Wien abzuziehen, ist absolut inakzeptabel. Vor allem im NÖ Zentralraum brauchen wir eine Verbesserung der Sicherheitslage. Dafür sind aber genügend Personal, eine gute und zeitgemäße Ausrüstung und die entsprechenden Dienststellen notwendig", so Heinzl.
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