Frauenberger: "Lasse mir erfolgreiche Wiener Integrationspolitik nicht schlecht machen"

Kritik an VP-Missethon

Wien (SPW) - Wiens Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger wies heute Sonntag die Kritik von ÖVP Generalsekretär Hannes Missethon an der Wiener Integrationspolitik auf Schärfste zurück. Missethon, so Frauenberger, gehe es offenbar ausschließlich darum, in Konkurrenz zur FPÖ, Wählerstimmenfang am äußersten rechten Rand zu betreiben. Frauenberger: "Wien steht seit mehr als 15 Jahren für eine sehr erfolgreiche Integrations- und Diversitätspolitik, die mittlerweile in vielen europäischen Städten als best practice Beispiel gilt. Dieser Politik ist es zu verdanken, dass es in Wien weder soziale Konflikte noch verschärfte Ghettoisierungstendenzen gibt."

Sie, Frauenberger, sei von Beginn an für ein breites Bündnis für Integration und gegen Fremdenfeindlichkeit eingetreten. Dieses Bündnis sei jedenfalls in Wien auch von Erfolg getragen. Sie stehe nach wie vor dazu, dass es nicht darum gehe, Probleme zum Beispiel im Zusammenleben zwischen jenen, die schon seit Generationen in dieser Stadt leben und den ZuwanderInnen schön zu reden, sondern die Probleme und Ängste der Menschen ernst zu nehmen und sie auch mit Konflikten nicht alleine zu lassen, bekräftigte die Integrationsstadträtin. Integration, erklärte sie, sei keine Einbahnstraße. Für ein gutes Zusammenleben müssen alle an einem Strang ziehen und das werde Wien intensiv fördern und unterstützen.

Fakt sei jedoch, so Frauenberger, dass die Wiener Integrationspolitik nicht zuletzt durch die zielgruppenspezifischen Deutschmaßnahmen inklusive umfassender Integrationsbegleitung in höchstem Maße effizient und beispielgebend sei. Die Integrationsstadträtin hob weiters die Bedeutung von gezielten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen hervor. Denn, so Frauenberger, je schneller und je besser MigrantInnen in den Arbeitsmarkt integriert werden, umso schneller entwickelt sich deren soziale Mobilität, umso besser der soziale Status. Hier laufen jetzt die ersten konkreten Projekte an, auch das sei beispielgebend für ganz Österreich, stellte die Integrationsstadträtin fest.

Generelles integrationspolitisches Ziel müsse es sein, Zuwanderung klar und transparent zu regeln, und unabdingbar an Integrationsmaßnahmen, wie Wien sie setzt, zu koppeln, resümierte sie. Frauenberger abschließend: "Wien hat in der Integrationspolitik Vorreiterfunktion und ich lasse mir das von niemandem schlecht reden." (Schluss)

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