"Noch 400 Tage bis zur EURO 2008"

Tausende Wiener Kinder stellen das Wiener Host City Logo nach

Wien (OTS) - Erstmals in der Geschichte nimmt Österreich an der Endrunde einer Fußball-Europameisterschaft teil, und erstmals findet in Österreich ein derartiges Großereignis statt. Wien darf mit 7 Spielen, inklusive Finale, als wohl wichtigster Austragungsort der EURO 2008 bezeichnet werden. Die Stadt nimmt diese besondere Rolle beim drittgrößten Sportereignis der Welt sehr ernst.

Vizebürgermeisterin und Sportstadträtin Grete Laska: "Die EURO 2008 ist eine tolle Chance für unsere Fußballer, unser Land und vor allem auch für Wien - dieses Fenster in die Welt gilt es zu nutzen. Einem Milliarden-Publikum die Vorzüge, die Schönheit aber auch die Lebensqualität unserer Stadt zu präsentieren, diese Gelegenheit bietet sich nicht jeden Tag. Wien ist gerüstet für eine Sportveranstaltung dieser Dimension. Hier kommt der Stadt auch die Event-Erfahrung zugute, die in den vergangenen Jahren beispielsweise beim Donauinselfest, beim Film Festival oder beim Silvesterpfand mit rund 700.000 Gästen, die in Wien den Jahreswechsel feiern, gesammelt wurde."

Wiens Vorbereitungen auf die EURO 2008 laufen auf Hochtouren.

Stadion:

Spätestens mit dem Tag, an dem die U-Bahn-Linie U2 erstmals bis zum Wiener Praterstadion fahren wird, am 10. Mai 2008, werden alle infrastrukturellen Vorbereitungen für die Spiele in Wien getroffen sein. An diesem Tag wird nämlich das Stadion offiziell an die UEFA übergeben. Das Wiener Praterstadion - Ernst-Happel-Stadion ist schon heute das einzige 5-Sterne-Stadion Österreichs und zählt daher trotz seines Alters zu den attraktivsten Standorten Europas.

Viele der von der UEFA für die EURO 2008 geforderten infrastrukturellen Investitionen konnten bereits erfolgreich abgeschlossen werden. Hierzu zählen unter anderem:

o Neubau des Spielfeldes samt Unterbau und Rasenheizung o Eine moderne Einsatzzentrale für Sicherheitskräfte im 3. Rang o Ein Bürogebäude und zusätzliche Presseräume o Eine neue Flutlichtanlage mit 1.400 kVA Leistung o Ein elektronisch gesteuertes Zutrittskartensystem o Der VIP-Club wurde neu gestaltet und bietet jetzt Platz für 900 Gäste o Eine zusätzliche Sitzreihe am oberen Ende des zweiten Ranges, welche das Fassungsvermögen des Stadions um rund 1.000 Sitzplätze nachhaltig erhöht

Derzeit sind folgende Arbeiten im Gange:

o Die Montage von 2 hypermodernen Videowalls o Die Errichtung von sechs neuen Panorama-Interviewlogen und neuer Kamerastellplätze o Die Generalsanierung der sanitären Anlagen o Den Bau neuer Gastronomiebereiche o Sanierung des Stadionumfeldes inkl. Fertigstellung des 20m Sicherheitsrings. o Erneuerung und Errichtung der Videoüberwachungsanlage im Innen- und Außenbereich des Stadions

Kurz vor der EM werden 2008 unter anderem noch folgende Schritte zu setzen sein:

o Die Errichtung von 7 zusätzlichen temporären Sitzreihen vor dem ersten Rang, o Die Schaffung zusätzlicher Medienarbeitsplätze zwischen Vorrunde und Viertelfinale o Die Errichtung eines 2-stöckigen 3500m2 großen Mediengebäudes für die Dauer von 4 Monaten o Die Errichtung begehbarer Trassen vom TV-Compound über die Dächer der Amtshäuser direkt in das Medienzentrum des Stadions

Verkehr (Bereich Stadion):

Für die beiden Fangruppen wurden die Zu- und Abfahrtswege samt Abstellplätzen (Bereich Messe Süd bzw. Bereich Hauptallee / Lusthaus / Freudenau) konzipiert. Für alle übrigen Nutzergruppen wurden die UEFA-Wünsche in das Stadionumfeld integriert. Auch für diese StadionbesucherInnen wurden die entsprechenden Zu- und Abfahrtsrouten ausgearbeitet. Darüber hinaus wurden Vorfahrtsbereiche entwickelt und die Zugänge von den Abstellplätzen zu den Eingängen der äußeren Sicherheitszone. Die Planung der äußeren Sicherheitszone wird derzeit noch im Detail überarbeitet, wobei auf die Eingänge und die davor liegenden Zugangsbereiche besonders eingegangen wird. Die Zu- und Abfahrtswege zum Aufstellbereich der Sicherheitskräfte im Stadionbad wurden ebenfalls in die Planungen mit einbezogen.

Die Zu- und Abgangswege zur neuen U-Bahn-Station "Stadion" sind ein wesentlicher Bestandteil des Verkehrskonzeptes und wurden daher einer besonderen Planung zugeführt. Auch Abstellflächen für Fahrräder wurden vorgesehen.

Sicherheit:

Die Vorbereitungen laufen auch im Bereich der Sicherheitsvorkehrungen planmäßig. Nach der zwischen der Schweiz und Österreich vereinbarten Vorgangsweise für die gemeinsame Abwicklung des Turniers wurden im Bundesministerium für Inneres ein Rahmenplan für die polizeiliche und, unter Beteiligung der Bundesländer und der Einsatzorganisationen, ein Rahmenplan für die nicht polizeiliche Gefahrenabwehr, also Feuerwehr, Rettungsdienst, Spitalsversorgung etc., entwickelt.

Die nach diesem Rahmenplan erforderlichen Planungen und Maßnahmen liegen im Wesentlichen vor und bedürfen im Hinblick auf derzeit noch nicht bekannte nähere Details für die Gestaltung von Fanzone und Public Viewings nur mehr der Feinabstimmung, die erfolgen wird, sobald auch diese Parameter bekannt sind.

Fanzone:

Die offizielle Fanzone der Stadt Wien mit Großbildschirmen, Unterhaltungsprogramm und Gastronomie wird sich vom Rathausplatz bis inklusive Heldenplatz erstrecken und Platz für bis zu 120.000 BesucherInnen bieten. Die Veranstaltung wird mit Auf- und Abbau von 1. Juni 2008 bis ca. 2. Juli 2008 dauern. Ein von der stadt wien marketing und prater service gmbh ausgearbeitetes Konzept wurde am 30. März 2007 an die UEFA übergeben. Die UEFA wird bis Juni dazu Stellung nehmen, danach wird gemeinsam das endgültige Konzept erstellt. Die Präsentation ist für Herbst vorgesehen.

Countdown:

Um schon jetzt für Vorfreude auf die EURO 2008 zu sorgen, veranstaltet die Stadt im Abstand von 100 Tagen spektakuläre und abwechslungsreiche Events. Der offizielle Startschuss dieses Countdowns erfolgte genau 500 Tage vor Beginn der EURO 2008 mit der Unterzeichnung des Host City Vertrages am 24. Jänner 2007. Zu diesem Anlass wurde eine fulminante Pyro- und Lasershow vor dem Wiener Rathaus inszeniert.

Heute, am 4. Mai 2007, trennen uns noch genau 400 Tage vom ersten Ankick am 7. Juni 2008 in Basel. Diesmal zeigen die Jüngsten der Stadt ihre Vorfreude auf die Europameisterschaft. Mit weißen EM-Hüten bekleidet, formieren sich tausende Wiener Kinder zwischen 6 und 14 Jahren am Rasen des EM-Stadions zum Wiener Host City Logo. Die Performance wird von einem Hubschrauber aus festgehalten. Das Bild wird den Medien im Anschluss an die Veranstaltung frei zur Verfügung gestellt.

Die nächsten Stopps:

o Noch 300 Tage: Am 12. August 2007 stehen alle neun Wiener Open Air Kinos im Zeichen des runden Leders. o Noch 200 Tage: Am 20. November 2007 wird ein zentraler Platz mit einer fußballbezogenen Multimedia-Show bespielt. o Noch 100 Tage: Am 28. Februar 2008 bekommt das Wiener Riesenrad ein künstlerisch gestaltetes EURO-Outfit.

Wiener Fußballverband (WFV):

Der Nachwuchsfußball hat im Wiener Fußballverband einen besonderen Stellenwert. 520 gemeldete Nachwuchsmannschaften nehmen an der Nachwuchsmeisterschaft des WFV teil. Das sind 218 Mannschaften mehr als noch vor 12 Jahren. Tendenz weiter steigend. Rund 10.000 Jugendliche trainieren jede Woche auf den Wiener Sportplätzen.

Wien als Austragungsort der EURO 2008 soll nicht nur ein Fest für die Wiener Nachwuchsmannschaften sein, sondern auch ein Fest für alle jene, die den Zugang zum Fußball noch nicht gefunden haben.

KommR. Kurt Ehrenberger, Präsident des WFV und Vorsitzender des Wiener Organisationskomitee Euro 2008: "Ich gehe davon aus, dass die EURO 2008 nicht nur als Veranstaltung, sondern auch die Leistungen der Österreichischen Nationalmannschaft dazu beitragen werden, dass sich das Ansehen des Österreichischen Fußballs bei unserer Jugend so nach oben entwickelt, wie es dem Österreichischen Fußball zusteht."

Ernst-Happel-Stadion ist EMAS zertifiziert!

Aus ökologischer Sicht steht das Wiener Praterstadion -Ernst-Happel-Stadion, trotz seiner mehr als 75-jährigen Geschichte nunmehr beispielsweise der Allianz Arena in München um nichts nach.

Wiens EM-Stadion wurde als erstes Stadion Österreichs und als derzeit einziges Stadion aller 8 Austragungsstädte der EURO 2008 EMAS zertifiziert. Bei der FIFA-WM in Deutschland unterzogen sich lediglich drei der WM-Austragungsstädte dieser ökologischen Herausforderung.

Wien ist es gelungen mit Hrn. Dr. Hiller, der auch das Stadion in Nürnberg (Easy Credit Arena) und die Allianz Arena in München im Vorfeld der FIFA-WM zertifiziert hat, einen echten Experten als Umweltgutachter zu gewinnen.

Das Sportamt der Stadt Wien unter der Leitung von Dr. MMag Sandra Hofmann hat sich gemeinsam mit der Wiener Stadthalle Betriebs-und VeranstaltungsgesmbH ehrgeizige Ziele gesetzt:

o So soll der standortbezogene CO2 Ausstoß durch den Einsatz umweltfreundlicher Energieformen wie der Fernwärme bzw. dem Einsatz erneuerbarer Energieformen um 35% reduziert werden und o es soll alles unternommen werden, dass die EURO 2008 für den Standort Wien eine ökologisch neutrale Veranstaltung wird.

Dies soll einerseits mit der Umstellung von Gas auf Fernwärme und der Errichtung einer Fotovoltaikanlage mit einer Leistung von 15.960Wp auf dem Dach des Sportamtes andrerseits sichergestellt werden. Bezogen auf den CO2-Ausstoss wird mit diesen Maßnahmen gewährleistet, dass die durch die EURO 2008 zu erwartende ökologische Mehrbelastung für den Standort Wien zu einem erheblichen Teil ausgeglichen wird.

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/ma53/rkfoto/

(Schluss) mak

Rückfragen & Kontakt:

Katharina Kula
stadt wien marketing und prater service GmbH
Mobil: +43/1676/8 319 82 61
E-Mail: kula@wien-event.at

Mark Kaser
Mediensprecher Vizebürgermeisterin Grete Laska
Tel.: +43/1/4000 - 81199
E-Mail: mark.kaser@wien.gv.at

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag.(FH) Anja Richter
Pressesprecherin Wiener Organisationskomitee EURO 2008
Mobil: +43/664/851 35 39
Tel.: +43/1/4000 - 51081, Fax: +43/1/4000 - 99 51089
E-Mail: richter@euro2008.wien.at

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