Grüne Wien zu Arbeitszeit: Wenn Gewerkschaft Neuregelung als bahnbrechend bezeichnet ist das reinster Hohn

Puller: Ziel muss Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich sein

Wien (OTS) - "Sieben Jahre haben die Verhandlungen der
Sozialpartner gedauert und nun ist eine Arbeitszeitflexibilisierung am Tisch, welche die Gewerkschaft auch noch als bahnbrechend bezeichnet. Das ist der reinster Hohn", kritisiert die Gemeinderätin der Grünen Wien, Ingrid Puller. Die Möglichkeit bei Überstunden 12 Stunden pro Tag und 60 Stunden pro Woche zu arbeiten, erhöhe eher den Druck tausender ArbeitnehmerInnen noch mehr Überstunden leisten zu müssen, um den Arbeitsplatz nicht zu verlieren. "Tausende Menschen hingegen sind ohne Arbeitsplatz", hebt Puller hervor.

Die Mehrstundenzuschlagsregelung von 25 Prozent bei Teilzeitbeschäftigten werde von ÖGB-Präsident Hundstorfer als Meilenstein vor allem für Frauen verkauft. "Diese Aussage fernab von einer Realität kann nur von einem Gewerkschaftsfunktionär mit Spitzengehalt kommen, der keine Ahnung hat, was eine Teilzeitbeschäftigte tatsächlich in der Stunde verdient", ärgert sich Puller. Ziel müsse sein, Arbeitszeit verkürzen bei vollem Lohnausgleich, was zu mehr Jobs führen würde und Arbeit für Alle bedeute, schließt die Gemeinderätin.

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