Wiener Gastronomie begrüßt Vorschläge von Kdolsky zum Alkoholmissbrauch von Jugendlichen

Wien (OTS) - Die Wiener Tourismus- und Freizeitwirtschaft unterstützen die Vorhaben von Bundesministerin Dr. Andrea Kdolsky zur Prävention von Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen. Allerdings können die Wiener Gastronomen nicht zur Verantwortung für Versäumnisse von Eltern, Schulen und der Gesellschaft gezogen werden. Der Grund, warum sich bereits Kinder und Jugendliche sinnlosen Alkoholexzessen hingeben, liegt nicht in der Gastronomie: "Die Ursachen dafür sind vielfältiger Natur", meint KR Ing. Josef Bitzinger, Spartenobmann Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Wien. "Natürlich gibt es auch unter den Wirten vereinzelt schwarze Schafe, die ihrer Verantwortung nicht nachkommen. Aber die Wiener Gastronomiebetriebe können nicht als Sündenbock für Entwicklungen gerade stehen, die in der Gesellschaft zu suchen sind. Wir sind das letzte Glied einer langen Kette." Viele Jugendliche, manchmal sogar Kinder, betrinken sich in Parks, auf privaten Partys, auf denen Alkohol billig und oft ohne Kontrolle erhältlich ist. "Eine kontinuierliche Aufklärungsarbeit, gesellschaftliche Maßnahmen und bundesweit einheitliche Jugendschutzbestimmungen können hier sicherlich mehr bewirken, als ein generelles Alkoholverbot", so Bitzinger abschließend.

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Spartenobmann KR Ing. Josef Bitzinger
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