Stadlbauer: FPÖ-Kritik an Mauthausen-Gedenkfeierlichkeiten inakzeptabel und völlig geschmacklos

Verbrechen des NS-Regimes dürfen niemals vergessen werden

Wien (SK) - "Ausgerechnet die Gedenkfeierlichkeiten in Mauthausen
zu kritisieren, zeigt, wie geschmacklos und inakzeptabel die heutigen Aussagen von vielen FPÖ-Vertretern sind. Denn an den Feierlichkeiten in Mauthausen nehmen jährlich besonders viele junge Menschen teil, die sich mit den NS-Gräuel und Verbrechen auseinandersetzen und der Opfer gedenken", betont die oberösterreichische SPÖ-Abgeordnete Bettina Stadlbauer am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst zur blauen Kritik an den Gedenkfeiern für die Mauthausen-Opfer im "Kurier". "Was hier gemacht wird, ist eine gefährliche Tendenz zu einer Debatte, die direkt zum Verharmlosen, Verdrängen und Vergessen führt. Das wollen und werden wir nicht zulassen." ****

Nicht zu akzeptieren ist für Stadlbauer auch der Versuch, die nationalsozialistischen Gräueltaten mit anderen Verbrechen zu vermischen. "Was die Verbrechen der NS-Zeit historisch einzigartig macht, ist die Tatsache, dass ein ganzes System inklusiver seiner Wirtschaft darauf ausgerichtet war, eine spezielle Personengruppe auszurotten und zu vernichten." Dass dies möglich war und passiert sei, dürfe nie vergessen werden, so Stadlbauer. Ganz im Gegenteil sei es wichtig, dass bei den Gedenkfeiern in Mauthausen mit einer großen Teilnehmerzahl ein starkes und deutliches Signal für eine tiefe, ernsthafte Auseinandersetzung und ein ehrliches Gedenken an die Opfer gesetzt werde. (Schluss) js

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