Rudas: Jugendliche müssen geschützt werden

Wien (SK) - "Der belehrende erhobene Zeigefinger ist im
Zusammenhang mit dem übermäßigen Alkoholkonsum von Jugendlichen nicht zielführend. Jugendliche dürfen nicht kriminalisiert, sondern müssen geschützt werden", so SPÖ-Nationalratsabgeordnete Laura Rudas anlässlich der von Ministerin Kdolsky vorgeschlagenen Regeln gegen das "Koma-Trinken". Die Kinder- und JugendanwältInnen Österreichs, Sprachrohr und Interessensvertretung der jungen Menschen, haben bereits vor längerem ein Positionspapier zur Harmonisierung österreichischer Jugendschutzbestimmungen vorgelegt. "Dass einheitliche Bestimmungen für den Jugendschutz beim Ausschenken von Alkohol geplant sind, ist prinzipiell zu begrüßen, dennoch wäre eine allgemeine Vereinheitlichung des Jugendschutzes das eigentliche Ziel", so Rudas. ****

Ob spezielle Personalausweise tatsächlich ausreichend sind, um den etwaigen Besuch von bestimmten Lokalen und die Abgabe von Alkohol zu vermeiden, wird sich zeigen", betonte Laura Rudas am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Das wichtigste ist, junge Menschen einzubinden. Nicht über junge Menschen reden, sondern mit ihnen und so die tatsächlichen Gründe für diesen exzessiven Alkoholkonsum zu ergründen. Ein Maßnahmenpaket gegen das 'Koma-Trinken' ist wichtig, kann aber nur ein Aspekt sein. Es muss ihnen die Möglichkeit auf ein selbstbestimmtes Leben eingeräumt werden und dazu gehört es Jugendlichen Perspektiven, Ausbildungsplätze, Beschäftigungsmöglichkeiten und Freiräume zur Entfaltung der Persönlichkeit zu bieten", so Rudas zusammenfassend. (Schluss) sl

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