Klement: Verspottung der Kärntner Bürger

Autofreier Tag eine Farce, wenn man an Verbauung des Wörtherseeufers denkt

Wien (OTS) - Eine "Verspottung" der Kärntner Bürger ortet der FPÖ-NAbg. DI Karlheinz Klement. "Einerseits wird medial groß vom "Autofreien Tag am Wörthersee" berichtet, andererseits wird dem einfachen Bürger die Nutzung und der Ausblick auf den See beinahe unmöglich gemacht", stellt Klement fest.

Grund dafür ist die Verbauung des Wörtherseeufers, teils durch die Anwesen der gutbetuchten Bewohner, andererseits durch die von den Kärntner Landespolitikern aufgestellten Wände. Dies stelle, so Klement, einen massiven Verstoß gegen das "Kärntner Wasserschutzgesetz" aus dem Jahre 1959 dar, in dem der "Gemeingebrauch an öffentlichen Gewässern" klar geregelt sei.

"Weiters gibt es kaum mehr öffentliche Zugangsmöglichkeiten zum See, und somit ist die Allgemeinheit, die auch die Kosten für die Wasserreinhaltung zu tragen hat, von der gesetzlich geregelten, unentgeltlichen Nutzung dieses öffentlichen Gewässers ausgeschlossen", so Klement weiter.

Schuld an diesen Fehlentwicklungen seien laut Klement einerseits die Seenbürgermeister, die die "elitäre Nutzung" und die Aufhebung der Sozialbindung des öffentlichen Gewässers zu verantworten hätten, und andererseits die Landespolitiker, welche anstatt Seegrundstücke für die Allgemeinheit anzuschaffen und Spazierwege zu errichten, Umwidmungen und Baugenehmigungen für Grundstücke ausschließlich an Private erteilen würden.

"Dies macht öffentliches zu elitärem Wassergut und verstößt gegen jenen Grundsatz, der besagt, dass das Gemeinwohl vor Einzelinteressen zu gehen hat", fuhr Klement fort.

Diesen Politikern attestierte Klement mangelnden Weitblick und fehlendes soziales Gewissen. "Ich rate den Verantwortlichen, sich wieder einmal mit dem einfachen Bürger zu befassen, und nicht nur auf Cocktailpartys mit den Reichen und Schönen zu feiern", schloss Klement.

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