Fleckl: Spital-Kostenrückerstattung lässt auf sich warten

Außenstände in Millionenhöhe belasten Budgets österreichischer Spitäler

Wien (SK) - "Wenn sich jemand im Urlaub in Österreich verletzt,
ist die Versorgung auch für ausländische Gäste flächendeckend gesichert", betont die steirische Nationalratsabgeordnete Anita Fleckl (SPÖ). Zu hinterfragen seien die enormen Wartezeiten auf Kostenrückerstattung durch die ausländischen Krankenanstalten, die für österreichische Spitäler entstehen. ****

Die Kosten, die durch diese Vorgehensweise für die Krankenanstalten entstehen und bis zur Rückzahlung ausgelegt werden müssen, seien in keiner Auflistung ersichtlich, begründet die Steirerin aus dem Ausseerland ihre Anfrage an die Gesundheitsministerin Dr. Andrea Kdolsky. "In der Zwischenzeit bleibt den österreichischen Krankenhäusern nur ein Budgetloch, mit dem sie leben müssen", so die Nationalrätin Fleckl, die auch Mitglied des parlamentarischen Tourismusausschusses ist.

Im Sinne der Transparenz liegt es in meinem Interesse, zu eruieren, welche Länder beim Zahlen ihrer Außenstände säumig sind und vor allem, wie hoch diese Außenstände tatsächlich sind. "Bis dato ist es schwer nachvollziehbar, auf welche Summen die österreichischen Krankenhäusern jahrelang warten müssen. Hier soll die Anfrage an Bundesministerin Dr. Kdolsky Klarheit schaffen", schließt Fleckl. (Schluss) gd/mp

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