Obernosterer-Alk-Verbot für Jugendliche an öffentlichen Orten

Kampf dem Kampf-Trinken: Jugendschutz in Österreich vereinheitlichen, Ausweispflicht einführen, Alkohol an öffentlichen Orten verbieten.

Klagenfurt (OTS) - "Jeder total alkoholisierte Jugendliche ist
einer zu viel. Das Kampftrinken muss aufhören. Das sieht auch die Gastronomie so", sagt heute VP-Tourismussprecher Gabriel Obernosterer. Kaum eine Woche vergeht, in der nicht vom Kampftrinken Jugendlicher in Österreich berichtet werde.

Einheitliches Gesetz und Ausweispflicht
Die Vereinheitlichung des Jugendschutzgesetzes in Österreich sei ein Gebot der Stunde. "Ebenso wie einheitliche Ausweise und die damit verbundene Ausweis-Pflicht. Die Gastronomie kann sich nur durch Kontrollen schützen. Dazu brauchen wir aber einheitliche Bedingungen", weist Obernosterer hin. Die Vorreiter-Rolle nehme diesbezüglich Kärnten ein mit dem Vorstoß eines amtlichen Jugendausweises und mit seinem in Österreich strengsten Jugendschutzgesetz.

Alk-Verbot an öffentlichen Plätzen
Obernosterer trete auch dafür ein, dass an öffentlichen Orten überhaupt ein Alkohol-Verbot verhängt werde. "Die Erfahrung zeigt, dass diese Alkohol-Exzesse hauptsächlich im Freien, bei irgendwelchen Treffpunkten in Parks, stattfinden. Ein Alkoholverbot für Jugendliche unter 18 an öffentlichen Plätzen wäre dringend notwendig", hält Obernosterer fest. Auch die vielen Feste und Events seien ständig von komplett betrunkenen Jugendlichen und die oft daraus resultierenden Randalierereien begleitet. Hier sei ebenso anzusetzen.

Härtere Strafen
"Wir müssen unsere Jugend schützen und das Problem darf nicht nur auf die Wirte abgewälzt werden", so Obernosterer, der auch für härtere Strafen eintritt. Strafen bis zum Gewerbeentzug für die Wirte, Strafen für Vereine und Eltern und auch Strafen für die Jugendlichen selbst. "Ich denke dabei an Sozialarbeit, wenn beispielsweise ein Jugendlicher immer wieder betrunken aufgegriffen wird. Denn auch das dürfen wir nicht vergessen: nicht alle Jugendlichen veranstalten in ihrer Freizeit ein geheimes Kampftrinken bis zu Bewusstlosigkeit", sagt Obernosterer. (Schluss)

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