Schober: "Geldverschwendung im Referat von Gerhard Dörfler amtlich bestätigt!"

Bericht des Kärntner Landesrechnungshofes stellt Straßenbaureferat kein gutes Zeugnis aus - Forderung nach Objektivierung bei der Auftragsvergabe

Klagenfurt (SP-KTN) - "Der Unmut und die Kritik, die im
Zusammenhang mit der Auftragsvergabe des Straßenbaureferates von Gerhard Dörfler schon oft an uns herangetragen wurden, werden nun durch einen Bericht des Landesrechnungshofes auch amtlich bestätigt", sagte heute, Freitag, LAbg. Rudolf Schober in seiner Funktion als Mitglied des Kontrollausschusses des Kärntner Landtages. Bei dem vom Landesrechnungshof geprüften Straßenbauprojekt, dem Neubau der Verkehrsverbindung zwischen der Kreuzberghöhe und Weißbriach, habe Dörfler Erklärungsbedarf, betonte Schober unter anderem im Hinblick auf nicht ausgeschriebene Planungsaufträge sowie überhöhte Kosten bei Planungsarbeiten.

Mehrkosten von 1,9 Millionen Euro, weil es keine durchgängige und zielorientierte Planung gegeben habe, "sind wahrlich keine Meisterleistung", so Schober zu dem "Geld, das bei vielen anderen Straßenbauarbeiten fehlt". Wenn Dörfler dies mit dem Argument, heimische Betriebe fördern und einen Preiskampf mit ausländischen Planungsbüros verhindern zu wollen, rechtfertige, so müsse darauf hingewiesen werden, "dass Dörfler in diesem Fall auch andere heimische Planungsbüros nicht zum Zug kommen ließ", weiß Schober. "Wenn man immer von Objektivierung redet, muss man diese auch vorleben", so Schober an die Adresse des Kärntner Straßenbaureferenten.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Simone Oblak
Pressesprecherin
SPÖ-Landtagsklub Kärnten
Tel.: 0664/8304499
simone.oblak@spoe.at
http://www.kaernten.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90001