Weinzinger zu BAWAG: Woher kommt plötzlicher Sinneswandel?

FPÖ weiterhin für Neuausschreibung der Staatskonten

Wien (OTS) - Der Finanzsprecher des FPÖ-Parlamentsklubs und oberösterreichische Landesparteiobmann, NAbg. Lutz Weinzinger, "nimmt mit großer Verwunderung zur Kenntnis, dass die BAWAG P.S.K. wieder Geschäfte mit Kubanern aufnimmt. Die Frage drängt sich jedoch auf:
Woher kommt der plötzliche Sinneswandel? Hat es vielleicht gar damit zu tun, dass die Stimmen in Österreich immer lauter werden, die sich für die Neuausschreibung der Staatskonten aussprechen?" In Summe gesehen habe diese Aktion der BAWAG nach dem Karibik-Desaster erneut Schaden zugefügt.

Die nun rückgängig gemachten Kündigungen von aus Kuba stammenden Kunden hätten mehr als deutlich gezeigt, dass der neue Eigentümer mit Daten von Privatkunden mehr als unsensibel umgehe. "Wir bleiben dabei: Es ist die berechtigte Frage zu stellen, wie lange diese Bank noch die Hausbank der Republik Österreich sein kann. Denn wer garantiert, dass mit den Daten der Republik sorgsam umgegangen wird?", bekräftigte Weinzinger.

Es sei für die FPÖ unvorstellbar, dass die BAWAG weiterhin den Status der Hausbank der Republik Österreich behalten könne. "Die SPÖ/ÖVP-Regierung muss ihre künftigen Geldgeschäfte ausschreiben. Eine Monopolstellung der BAWAG - zumal nun in ausländischem Besitz -ist strikt abzulehnen. Es sind in Zukunft auch andere Anbieter einzuladen, um bei Geldgeschäften des Bundes ihre Konditionen und Geschäftsbedienungen darzulegen", so Weinzinger abschließend.

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