Belakowitsch-Jenewein: Übermäßiger Alkoholkonsum bei Jugendlichen hat gesellschaftliche Ursachen

Wien (OTS) - "Wenn die SPÖ- NAbg. Rudas heute meint, dass jungen Menschen immer früher immer mehr Pflichten abverlangt werden und auf der anderen Seite Kinder entwicklungspsychologisch immer früher zu Jugendlichen werden, so sollte sie einmal ehrlich die Ursachen dieser traurigen Entwicklung beleuchten", kommentierte FPÖ-Gesundheitssprecherin, NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein einen Debattenbeitrag von Laura Rudas im heutigen Nationalratsplenum.

"Säuglinge, die gleich nach ihrer Geburt aus der mütterlichen Geborgenheit in Betreuungsstätten abgegeben werden, Kinder, die den ganzen Tag ohne liebevolle Betreuung in staatlichen Einrichtungen verbringen, haben nicht nur eine verkürzte Kindheit sondern auch ein vermindertes Selbstwertgefühl", stellte Belakowitsch-Jenewein diesbezüglich fest.

Die freiheitliche Abgeordnete weiter: "Das familiäre Umfeld, das Kinder in einer Familie erleben, ist ein geschütztes und vertrautes Klima. Wenn Kindern dieses Vertrauen fehlt und die enge Bindung nicht gegeben ist, so entwickeln sie als junge Menschen ein vermindertes Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl. Übermäßiger Alkoholkonsum wird dann als Ersatzhandlung betrieben um einerseits einen unangenehmen Zustand zu beenden oder aber einen erwünschten herbeizuführen."

Für Belakowitsch-Jenewein steht daher fest, dass Aufschreie der Politik oder scheinheilige Aufklärungskampagnen das so genannte Koma-Trinken auch nicht verhindern könnten. Hier müsse schon ein gesellschaftliches Umdenken stattfinden.

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