Mayerhofer: Zahl der Exekutivbeamten sinkt während Kriminalität steigt

FPÖ fordert Platter auf, für eine Erhöhung der Planstellen im Exekutivdienst zu sorgen

Wien (OTS) - "Die Regierung treibt mit diesem Budget eine sicherheitspolitische Realitätsverweigerung", stellte FPÖ-NAbg. Leopold Mayerhofer im Zuge der heutigen Budgetdebatte im Nationalrat fest und verwies auf die erschreckende Kriminalitätsstatistik der letzten Monate.

"Gemäß dem Grundsatz des Zivilrechtes, müssen die Bürger in Österreich auf Sicherheit vertrauen können", so Mayerhofer und betonte, dass durch den Personalabbau der letzten Jahre innerhalb der Exekutive, sowie den oft nicht bedarfsorientierten Einsatz von "Mann und Gerät", Österreich ein massives Sicherheitsproblem hätte.

"Im Jahr 2000 hatte das Innenressort noch einen Personalstand von 33.159 Bediensteten, im Jahr 2006 waren es nur mehr 31.146. Die Beamten für den exekutiven Außendienst werden immer weniger - der Stellenplan für das Jahr 2008 weist um 394 Planstellen weniger für Exekutivbeamte in der Verwendungsgruppe E2b auf, als der Stellenplan des Jahres 2007", zeigte Mayerhofer, selbst noch im Polizeidienst tätig, auf.

Im Entschließungsantrag, welcher heute eingebracht wurde, fordert die FPÖ den Innenminister auf, schnellst möglich, für eine Erhöhung der Planstellen beim Exekutivdienst zu sorgen.

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