BZÖ-Dörfler zur Verkehrs- und Klimadiskussion: Dem Umweltschläfer Rohr ist scheinbar das Thema Klimawandel völlig egal!

Trete für sinnvolle Verkehrs- und Pendlerlösungen ein

Klagenfurt (OTS) - "Anstatt für umweltgerechte Verkehrs- und Pendlerförderungslösungen einzutreten, glänzt Kärntens Umweltreferent wieder einmal als schimpfender Rohrspatz. Eigentlich ist es ja Aufgabe eines Umweltreferenten umweltgerechte Verkehrs- und Pendlerlösungen zu vertreten, was an Rohr scheinbar spurlos vorübergeht", so Verkehrsreferent LHStv. Gerhard Dörfler. So sei ihm außer ein paar Feinstaub-Fototerminen noch keine Lösung für die immer brisanter werdende Umweltbelastung der Landeshauptstadt eingefallen. Demgegenüber meinte heute sein SPÖ-Parteikollege NRAbg. Christian Füller, dass das Umweltbewusstsein der Bevölkerung massiv gestiegen sei und daher dringender Handlungsbedarf zum Thema Verkehr bzw. Kyoto-Ziele bestehe.

Dörfler: "Ich trete für sinnvolle Verkehrs- und Pendlerlösungen ein." So wurden in den letzten Jahren einige Park & Ride - Anlagen in Kärnten errichtet, der Bahnhof Klagenfurt zu einem der modernsten Personenbahnhöfe Österreichs umgebaut und der Ausbau der Bahninfrastruktur vorangetrieben. In den nächsten Wochen werden auch die neuen Desiro- und Talentgarnituren der ÖBB auf Betreiben des Verkehrsreferenten im Kärntner Nahverkehr zur wesentlichen Qualitätsverbesserung der Fahrgäste eingesetzt.

Nun sei es vor allem unter dem Aspekt der dramatischen Klimawandeldiskussion auch notwendig, sinnvolle Pendlerfördermodelle anzustreben. Rohr sei es scheinbar völlig egal, wenn Züge und Busse halb leer durch die Gegend fahren, weil in Kärnten bereits auf Kurzdistanzen Auto fahrende Pendler gefördert werden. Wer Umweltpolitik ernst nehme, müsse aber auch den Mut zu einer ehrlichen Verkehrsdiskussion haben. "Fördern wir doch auf kurzen Strecken den öffentlichen Verkehr und stärken wir den ländlichen Raum durch eine erhöhte Förderung der Kärntner Pendler. Damit gibt es mehr Fairness für die ländliche Bevölkerung und eine bessere und damit umweltfreundliche Nutzung des öffentlichen Verkehrs in den Städten und Stadtumlandgebieten", so der Verkehrsreferent.

Dörfler stellt nochmals ausdrücklich klar, dass keineswegs die Höhe der Pendlerförderung sondern nur deren Umwelt- und Verkehrswirksamkeit zur Diskussion zu stellen ist.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Die Freiheitlichen in Kärnten - BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZK0002