Strache zu Platter: Lassen uns ignorante Haltung bei eminenter Sicherheitsgefährdung nicht mehr gefallen!

Platter muss Sicherheitsinteressen auch von Parteien und Personen, die ihm nicht zu Gesicht stehen, mit der notwendigen Objektivität garantieren

Wien (OTS) - "Unser heutiger Mißtrauensantrag gegen Platter ist ebenso als deutliche Aufforderung an den Innenminister zu verstehen, Sicherheitsmaßnahmen - auch in Richtung FPÖ - mit der gebotenen Sorgfalt und Ernsthaftigkeit zu gewährleisten. Mit seiner ignoranten Haltung hinsichtlich der Rohrbombe vor der Vöcklabrucker FPÖ-Parteizentrale ist für uns "Schluß mit lustig". Ein weiteres Mal lassen wir uns eine derartige Bagatellisierung eines versuchten Bombenanschlages auf eine unserer Einrichtungen und unsere Funktionäre sicher nicht gefallen". Dies bekräftigte heute FPÖ-Obmann HC Strache in einer weiteren Stellungnahme zur heutigen Sicherheitsdebatte.

"Zuerst erfahren wir auf informellem Weg, dass die Rohrbombe voll funktionstauglich war, das Ministerium aber eine totale Nachrichtensperre verhängt hat. Kein einziger Repräsentant der FPÖ wird dann offiziell verständigt geschweige über Sicherheitsmaßnamen bzw. notwendige Verhaltensregeln potentiell gefährdeter Personen informiert. Die Spitze der Provokation uns gegenüber ist es dann, dass nach einer Woche offiziell festgestellt wird, dass es sich um eine nicht sprengfähige Rohrbombe, quasi um eine Attrappe gehandelt haben soll. Haben die Platter-Experten eine Woche herumprobiert, ob die Bombe funktionstauglich oder eine Attrappe ist, nachdem diese vor Ort schon entschärft wurde und jeder Experte nach wenigen Minuten feststellen kann, ob eine Bombe funktionstauglich ist oder nicht. Die ganze Causa schlägt dem Faß den Boden aus", so Strache.

"Ich fordere Sie hiermit dringlich auf, das legitime Sicherheitsinteresse von Personen und Repräsentanten einer politischen Partei, die ihnen vielleicht persönlich nicht zu Gesicht steht, dennoch mit der notwendigen Objektivität und Ernsthaftigkeit zu garantieren, welche ihr ministerielles Amt notwendig macht. Alles andere ist schlichtweg inakzeptabel und wird für uns die Notwendigkeit mit sich bringen, dies auf breite mediale Art und Weise zu thematisieren", stellt Strache fest.

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