Heinzl und Dobnigg fordern massive Personalaufstockung für Exekutive

Dank an heimische Exekutive für "übermenschliche Arbeit"

Wien (SK) - Die von der Vorgängerregierung vorgenommenen Personaleinsparungen bei der Exekutive hätten auch im Raum Niederösterreich zu einer Erhöhung der Straftaten geführt. So seien allein im Bezirk St. Pölten 50 PolizistInnen abgebaut worden -darunter habe sich "keine einzige Verwaltungsstelle" befunden, unterstrich SPÖ-Nationalratsabgeordneter Anton Heinzl am Donnerstag im Nationalrat. Angesichts einer Steigerung der Straftaten in Niederösterreich, die "doppelt so hoch ausfällt wie der Bundesschnitt" und angesichts gesunkener Aufklärungsquoten, brauche "Niederösterreichs Bevölkerung eine massive Personalaufstockung im Sicherheitsbereich", so der Appell Heinzls an Minister Platter. Auch im Bezirk Leoben seien steigende Straftaten-Zahlen sowie ein "Personalunterstand" bei der Exekutive zu konstatieren, so SPÖ-Abgeordneter Karl Dobnigg. Obwohl die PolizistInnen hier schier "übermenschliche Arbeit" (für die ihnen zu danken ist) leisteten, sei das "Sicherheitsgefühl der Bevölkerung dramatisch gesunken", so Dobniggs Appell an Innenminister Platter, die noch in der Ära Strasser vorgenommenen falschen Maßnahmen zurückzunehmen. **** (Schluss) mb

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