BZÖ-Gallo zur SPÖ-Bildungspolitik: Mix aus Unwissenheit und Schlamperei

Klagenfurt (OTS) - "Ich bedaure, dass die SPÖ-Abgeordnete Cernic, die selbst im Brotberuf Lehrerin ist, nicht ein Mindestmaß an juristischem Wissen hat und daher Aussendungen macht, die bar jeglichen Wahrheitsgehaltes sind. Sie soll zur Kenntnis nehmen, dass die jetzige Diskussion einzig und allein auf den Pfusch zurückzuführen ist, den SPÖ und ÖVP bei der vorvergangenen Landtagssitzung mit ihrem Abänderungsantrag zum Schulgesetz verursacht haben. Nur dadurch kommt es zu den Verschlechterungen bei Kleinschulen, die sich aufgrund der veränderten Teilungsziffer ergeben", erklärt der Vorsitzende des Schul- und Bildungsausschusses, BZÖ-LAbg. DI Johann A. Gallo. Zum Wohle der Kinder gehöre das Schulgesetz, das SPÖ, ÖVP, Grüne und FPÖ zu verantworten haben, schleunigst repariert.

Für Gallo ist es ein besonderes Anliegen, dass beim Abteilungsunterricht, wenn in einer Volksschulklasse vier Schulstufen unterrichtet werden, künftig wieder beim 21. Schüler geteilt wird. "Sonst kommt es zu einer Qualitätsverschlechterung. Der Vorschlag, der seitens der ÖVP ins Spiel gebracht wurde, bei jedem 17. Schüler zu teilen, sei nicht umsetzbar. Denn würde man beim 17. Schüler teilen, dann verstoßen wir gegen das Grundsatzgesetz des Bundes, welches als Mindestschülerzahl für eine Klasse die Zahl 10 vorsieht. Deshalb kann frühestens erst mit der Zahl 21 geteilt werden. Dies nur als kleine Nachhilfe für die ÖVP", so Gallo. Der Mix aus Unwissenheit und Schlamperei bei SPÖ und ÖVP sei bedauerlich. Cernic solle ebenso wie ihr ÖVP-Kollege Tauschitz in sich gehen und bei Schülern, Lehrern und Eltern Abbitte leisten anstatt weiterhin Verunsicherung zu erzeugen.

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