GdG-Meidlinger: "Privatisierung ist kein Selbstzweck!"

Ständige Rufe der Wiener VP nach Ausverkauf Öffentlicher Dienste ohne Sinn und Anlass sind entbehrlich

Wien (GdG/ÖGB) - "Falls die Wiener VP nicht weiß, wie eine öffentliche Ausschreibung funktioniert, soll sie in einem Lexikon nachschlagen", erklärte Donnerstag der geschäftsführende Vorsitzende der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG), Christian Meidlinger. Er wies damit Kritik der Stadt-Schwarzen am Wechsel der Stadt Wien zu einem kostengünstigeren Netzbetreiber und die Forderung nach der sofortigen Privatisierung der damit beauftragten Magistratsabteilung zurück.++++

Nach einer nach internationalen Normen durchgeführten Ausschreibung wechselt die Stadt Wien demnächst ihren Netzbetreiber und spart den BürgerInnen damit sehr viel (Steuer)geld. Als Antwort auf diesen Vorgang forderte die Wiener VP Mittwoch die Privatisierung der mit diesem Vorgang betrauten Magistratsabteilung.

"Das ganze Vorgehen hat offenbar Methode - sobald sich die VP in irgendeiner Sache nicht auskennt, ruft sie sofort möglichst laut nach Privatisierung", kritisierte Meidlinger. Auf dem Rücken professionell agierender Bediensteter ohne Sinn und Anlass politisches Kleingeld schlagen zu wollen, sei absolut entbehrlich.

ÖGB, 3. Mai 2007 Nr. 292

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