FP-Lasar: Strengere Kontrollen und härtere Strafen bei Missachtung des Jugendschutzgesetzes!

Maßnahmen gegen Alkoholmissbrauch in Lokalen setzen!

Wien, 03.05.2007 (fpd) - Maßnahmen gegen das von einigen Gastwirtschaftsbetrieben geförderte "Kampftrinken", wo Kinder und Jugendliche um eine geringe Pauschale bis zur Bewusstlosigkeit saufen können, werden in Zukunft unumgänglich sein, meint der Wiener FPÖ-Gesundheitssprecher, LAbg. GR David Lasar.

Experten betonen immer wieder, dass Alkoholkonsum in frühen Jahren die Chance einer Abhängigkeit erhöht. Immer mehr Jugendliche landen nach derartigen Orgien im Krankenhaus. Veranstaltungen - wie sie an den Wochenenden in den Innenstadt-Lokalen stattfinden - sind oft ein Wettbewerb unter den Jugendlichen, wer denn am meisten "verträgt". Wenn derartige Wettbewerbe aber von Lokalbetreibern auch noch unterstützt werden, indem man beispielsweise eine Flasche Tequilla an die Person mit den meisten Promille verschenkt, dann ist das, so Lasar, eine Ungeheuerlichkeit, die zum Schutze unserer Kinder verboten gehört.

Wenn Geldstrafen bei diesen Lokalbetreibern offensichtlich keinen Erfolg zeigen, muss die Behörde eben andere Strafen in Erwägung ziehen. Anzudenken wäre etwa eine Herabsetzung der Sperrstunden oder bei besonders kritischen Fällen ein Entzug der Konzession. Erst wenn die Lokalbesitzer strengstens kontrolliert werden, wird man dieses Problem in den Griff bekommen, so Lasar abschließend. (Schluss)paw

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