Kräuter: Gefahr in Verzug führte zu Wolf-Suspendierung

"Steininger-Anwalt soll sich mit unqualifizierten Kommentierungen zurückhalten"

Wien (SK) - "Nach den falschen Zeugenaussagen von Erich Wolf im Eurofighter-Untersuchungsausschuss und dem massiv begründeten Verdacht der verbotenen Geschenkannahme musste Minister Darabos zwangsläufig die zuständigen Gremien mit der Causa Wolf beschäftigen", stellt Günther Kräuter, SPÖ-Fraktionsführer im Eurofighter-U-Ausschuss, gegenüber dem Pressedienst der SPÖ klar. Angesichts der bekannt gewordnen Umstände und der "Gefahr in Verzug" sei es völlig unvorstellbar, wäre der mittlerweile suspendierte Airchief Wolf in seiner führenden Funktion bei der Anschaffung der Kampfflugzeuge belassen worden. ****

Steiningers Anwalt Nödl, der in einer Aussendung das Verhalten des Verteidigungsministers kritisiert, empfiehlt Kräuter abschließendes folgendes: "Nachdem Steininger der Öffentlichkeit sein 'wahres Gesicht' gezeigt hat, sollte sich sein Anwalt mit der unqualifizierten Kommentierung eines heeresinternen Vorganges zurückhalten. Außerdem liegt Anzeige gegen 'Airchief' Wolf vor, nicht gegen Steiniger." (Schluss) gd/mm

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