Muchitsch und Mayer für Zweckwidmung der Wohnbauförderung

Wien (SK) - "Es gilt nicht nur Sanktionen und Maßnahmen bei Autofahrern und Industrie zu setzen, sondern auch bei Hausbrand und privatem Energieverbrauch", betonte der SPÖ-Abgeordnete Josef Muchitsch am Donnerstag im Rahmen der Nationalratsdebatte. Österreich unternehme noch immer zuwenig bezüglich des CO2-Ausstoßes, dies habe auch die EU-Kommission beanstandet. Muchitsch forderte deshalb, die Wohnbauförderung künftig nur mehr zu vergeben, wenn erneuerbare Energien zum Einsatz kommen würden. Der Klimaschutz im Wohnbau würde von den Bundesländern vernachlässigt, oftmals würden die Mittel dazu verwendet, Länderbudgets zu sanieren. Die alte Bundesregierung habe die Zweckwidmung für die Wohnbauförderung aufgeweicht, kritisierte Muchitsch. Es müsse alles daran gesetzt werden, damit die Mittel wieder zweckmäßig eingesetzt würden. Überdies müsse die Sanierungsrate, die derzeit nur bei 0,8 Prozent liege, wieder auf drei Prozent gesteigert werden, forderte der SPÖ-Abgeordnete. ****

Auch der SPÖ-Abgeordnete Elmar Mayer plädierte für ein Umdenken im Wohnbau. "Ökologisches Bauen ist etwas teurer, aber auf längere Sicht hilft es Geld zu sparen", so Mayer. Deshalb sei er ebenfalls für eine Zweckbindung der Wohnbauförderung. "Wohnbauförderung darf nur dann vergeben werden, wenn sie für sozialen und ökologischen Wohnbau verwendet wird", unterstrich Mayer. Vorbildhaft sei in diesem Bereich das Bundesland Vorarlberg, dort habe man gute Förderkriterien geschaffen. (Schluss) sw

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0017