VP-Praniess-Kastner: Alkoholmissbrauch durch Kinder und Jugendliche braucht gemeinsame Anstrengungen

Es ist das Recht der Jugend zu experimentieren - Eltern, LehrerInnen und Gesetzgeber müssen aber Grenzen setzen

Wien (VP-Klub) - "Dass Alkohol den menschlichen Körper schädigt, sollte ja hinlänglich bekannt sein", stellt die Drogensprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Karin Praniess-Kastner, zur derzeit stattfindenden Diskussion über Alkoholverbote fest. "Natürlich werden Jugendliche immer experimentieren wollen, das ist Teil ihrer psychischen und physischen Entwicklung. Aber Eltern, LehrerInnen und Gesetzgeber müssen Grenzen setzten, damit unsere Kinder nicht vor unseren Augen ihre Gesundheit nachhaltig schädigen", so die VP-Drogensprecherin. Sie erinnert an das bestehende Jugendschutzgesetz, das unter anderem Jugendlichen unter 16 Jahren jeglichen Alkoholkonsum untersagt. Was die Wiener SPÖ derzeit betreibe, sei eine lupenreine Politik des Wegschauens und Leugnens von Problemen.

Vorbildfunktion von Eltern und PädagogInnen muss gelebt werden

"Die Vorbildfunktion der Eltern ist ein weiterer Ansatzpunkt gegen das lebensbedrohliche Komasaufen. Die Eltern dürfen nicht aus ihrer Verantwortung entlassen werden", fordert Praniess-Kastner eine stärkere Aufklärungsarbeit über die Vorbildfunktion von Eltern und auch PädagogInnen. "Es gilt auch ein Bild unserer Gesellschaft zu vermitteln, in der es nicht schick ist, unter Einfluss von Alkohol und Drogen zu stehen!"

Gesundes Selbstbewusstsein als Schlüssel gegen Suchtgefahr

"Der massiver werdende Alkoholkonsum durch immer jüngere Kinder und Jugendliche bedarf der Aufklärung durch Eltern und LehrerInnen. Hier ist die Politik gefordert, sämtliche Beteiligte zu unterstützen, damit das Selbstbewusstsein unserer Kinder und Jugendlichen gestärkt wird. Denn die Stärkung des Selbstbewusstseins kann die Suchtgefahr minimieren", so Praniess-Kastner, die abschließend nochmals betont, dass es der gemeinsamen Anstrengung von allen Beteiligten bedarf.

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