AKS NÖ fordert: "Her mit der Gesamtschule auch in NÖ!"

Umdenken in Bildungspolitik Zeichen der Zeit!

St. Pölten (OTS) - In immer mehr Bundesländern soll es in den kommenden Jahren Schulversuche für die Gesamtschule geben. Nicht dabei ist, wenig überraschend, Niederösterreich. Aber immerhin:
erstmals scheint es so, als würde auch die NÖ-VP ihre Blockadehaltung was das Überdenken des derzeitigen Schulsystems betrifft ablegen und nicht weiter Realitätsverweigerung betreiben. Zum Vorschlag von LH Pröll, die Volksschulzeit auf 6 Jahre auszuweiten, kann es für die Aktion kritischer SchülerInnen Niederösterreich aber nur eine Antwort geben: "Warum nicht gleich auf 8 Jahre ausweiten und jenes Modell einführen, das in anderen Ländern erfolgreich vorgeführt wird? Her mit der Gesamtschule!"

Bei den Plänen des Bildungsministeriums, die Gesamtschule vorerst nur als Schulversuch zu starten, dürfe man es aber nicht belassen, so aks-Landesvorsitzender Boris Ginner. "Eine Gesamtschule kann nur dann funktionieren, wenn sie wirklich eine Gesamtschule ist und nicht ein dritter Schultyp neben Hauptschule und AHS. Die soziale Selektion würde dann weiter bestehen bleiben, an der Misere würde sich nichts Wesentliches ändern."

Nach der Gesamtschule sollten die SchülerInnen nach aks-Wunsch zwischen beruflicher Ausbildung und gymnasialer Oberstufe entscheiden können und ähnlich wie in Finnland nach dem Abschluss beider Schultypen berechtigt sein, auf eine Universität zu gehen.

Weiters fordert Ginner eine bessere LehrerInnenausbildung: "Nur motivierte, universitär und vor allem pädagogisch gut ausgebildete Lehrkräfte sind in der Lage, SchülerInnen zu motivieren. Eine professionellere Ausbildung der Lehrkräfte, wie es sie in anderen Ländern - etwa in Finnland - gibt, ist daher höchst an der Zeit!"

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