Martinz: Entwicklungspolitischer Beirat beschließt Förderungen und Resolution

In der ersten Sitzung 2007 des Entwicklungspolitischen Beirates wurden Förderungen in der Höhe von 28.350,- Euro beschlossen.

Klagenfurt (OTS) - Projekte in Nairobi, Nicaragua, Madagaskar, Namibia, Angola und Rumänien werden mit den Fördermitteln in Höhe von 28.350,- Euro vom Entwicklungspolitischen Beirat unterstützt. "Unterstützung der Entwicklungspolitik vor Ort ist die einzige Möglichkeit, dem Flücht-lingsstrom nach Europa Einhalt zu gebieten", berichtet LR Josef Martinz, der Vorsitzende des Entwicklungspolitischen Beirates. Man müsse die Menschen in ihren Heimatländern unterstützen und ihnen dort eine Zukunft geben.

Insgesamt habe der Beirat in seiner ersten Sitzung sieben Projekte beschlossen, die einen starken Kärnten-Bezug haben und auch der Bewusstseinsbildung für die Entwicklungszusammenarbeit in unserem Land dienen.
So würde diesmal beispielsweise eine Vorschule für Straßenkinder in Nairobi unterstützt, die nach einer Hochwasserkatastrophe 2006 vollkommen zerstört wurde.

"Gut eingesetzt sind die Förderungen auch für die Erweiterung der Bibliothek in Cacuaco, Angola.", erklärt Martinz. Für die ganzheitliche Bildungstätigkeit soll die Erweiterung der Bibliothek vorgenommen werden, die Schulkindern und Jugendlichen zur Verfügung steht. Mit der Förderung werden die Kosten für eine Fachkraft, Bücherregale sowie Literatur und Schulbücher unterstützt. Beschämend sei, dass Kärnten mit Fördermitteln in Höhe von 56.000 Euro weit unter dem Bundesländerschnitt von mehr als 400.000 Euro liege. "Daher haben wir eine Resolution verfasst, um die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Kärnten für 2007 zu erhöhen", sagt Martinz.

Es liege in der solidarischen Verantwortung jedes mit Wohlstand gesegneten Landes, sein Scherflein dazu beizutragen, dass helfende Hände über Staatsgrenzen hinaus reichen. "Nur Bildung ist Zukunft und schafft Arbeitsplätze vor Ort. Diese Projekte brauchen unsere Unterstützung und keine Almosen" appellierte Caritasdirektor Peter Quendler abschließend. (Schluss)

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