IV-Präsident Sorger erfreut über ersten Schritt bei Arbeitszeit-Flexibilisierung

Durchrechnungszeitraum auf 2 Jahre verlängern - Mehr Freiheit auf betrieblicher Ebene zulassen - Bleiben "so hartnäckig wie bisher"

Wien (OTS) - (PdI) Als "wichtigen ersten Schritt, dem weitere
folgen müssen", begrüßte der Präsident der Industriellenvereinigung (IV) Dr. Veit Sorger heute, Donnerstag, die auf Basis des Regierungsprogramms erfolgte Sozialpartnereinigung zur Arbeitszeit-Flexibilisierung. Bei der für die Industrieunternehmen so wichtigen Flexibilisierung der Arbeitszeit sei mit der Ausweitung der Durchrechnung auf 24 Wochen für 12 Stunden tägliche Höchstarbeitszeit und 60 Wochenstunden "die Tür für eine echte umfassende Arbeitszeitflexibilisierung geöffnet worden, für die sich die Industriellenvereinigung weiter konsequent einsetzen wird", betonte Sorger. Dabei werde man "so hartnäckig wie bisher bleiben". Aus Sicht der Industrie gehe es vor allem darum, den Durchrechnungszeitraum auf 2 Jahre zu verlängern und insbesondere mehr Freiheit auf betrieblicher Ebene zuzulassen, so der IV-Präsident.

Insbesondere müsse es notwendig sein, flexibel und am Auftrags-und Konjunkturbedarf zu arbeiten, um so noch mehr Wachstum und damit Beschäftigung zu ermöglichen. "Wir brauchen bei Arbeitszeitregelungen mehr Freiraum auf Betriebsebene und gleichzeitig eine hohe soziale Absicherung am Arbeitsmarkt", so Sorger. Der IV-Präsident betonte erneut, dass die Flexibilisierung "keine Einbahnstraße" sei und die Kostenvorteile selbstverständlich zwischen Arbeitnehmern und -gebern geteilt würden. "Gewinner sollen nicht nur das Unternehmen und damit der Standort, sondern auch die Arbeitnehmer sein." Als Beispiele seien Gewinn-, Mitarbeiter-Beteiligungsmodelle, Erfolgsprämien oder Weiterbildungsmaßnahmen zu nennen. "Unserer Kreativität diesbezüglich sollte keine Grenzen gesetzt sein", sagte Sorger.

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