Nikolaus Prinz: Ausgleichszulage mit 276 Millionen Euro pro Jahr für Bergbauern gesichert!

ÖVP-Abg. kritisiert Stimmungsmache der Grünen gegen Grünen Pakt in Brüssel

Wien (ÖVP-PK) - Im Vergleich zum Vorjahresbudget konnte Bundesminister Josef Pröll nochmals ein Scherflein nachlegen, zeigte sich ÖVP-Abg. Nikolaus Prinz in der Plenardebatte zum Landwirtschaftsbudget erfreut, dass in den kommenden beiden Jahren die Budgetmittel für die Landwirtschaft um mehr als 100 Millionen Euro höher sind als im vergangenen Jahr. Neben dem Umweltprogramm und der Investitionsförderung ist auch die für die Bergbauern besonders wichtige Ausgleichszulage in der Höhe von gesamt 278 Millionen Euro pro Jahr gesichert. "Dadurch kann die natürliche Benachteiligung der rund 72.300 Betriebe in den betroffenen Regionen zum Teil abgegolten werden", so Prinz heute, Donnerstag. ****

Aufgrund der extremen Trockenheit im April bringt der erste Schnitt nur ein Viertel bis ein Drittel des Normalertrages, ersuchte Prinz Minister Pröll um eine vorzeitige Freigabe von Stilllegungsflächen zur Futternutzung. "Das wäre sicherlich ein wichtiger Schritt", so der ÖVP-Abgeordnete und Nebenerwerbslandwirt.

"Kein anderes EU-Land erhält so viel EU-Mittel für die ländliche Entwicklung wie unseres", verweist Prinz auf den intensiven Dialogprozess im Vorfeld zum "Grünen Pakt". In zum Teil schwierigen Verhandlungsrunden in Brüssel ist es Minister Pröll und dem damaligen Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel gelungen, ein äußerst respektables Ergebnis einzufahren. "Vor allem die Neider aus anderen EU-Ländern haben nun scheinbar großes Interesse daran, den Grünen Pakt Österreichs zu Fall zu bringen. Es geht immerhin um viel Geld für die österreichischen Bäuerinnen und Bauern", kritisiert Prinz das Verhalten des Grünen Abgeordneten Pirklhuber: "Gerade in einer besonders heiklen Phase der Programmgenehmigung macht er sich auf nach Brüssel, um dort offensichtlich Stimmung gegen den ‚Grünen Pakt’ zu machen. Dass das sehr gerne von den EU-Beamten aufgenommen wird, liegt wohl auf der Hand!"
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