Franz Eßl: Die Bauern sind keine Sozialhilfeempfänger!

Wien (ÖVP-PK) - =

Heftige Kritik übte heute, Donnerstag, der
ÖVP-Abgeordnete im parlamentarischen Landwirtschaftsausschuss Franz Eßl an den Aussagen von SPÖ-Kollegen Kurt Gaßner, der "immer wieder versucht, die Bauern ins soziale Eck zu stellen." Auch Eßl ist für Gerechtigkeit und Fairness. "Aber nur ein kleiner Teil der Direktzahlungen, die die Bauern erhalten, sind Förderungen. Der Hauptteil beruht auf dem Prinzip von Leistung und Gegenleistung. Die Bauern brauchen keine Geschenke, sie sind keine Sozialhilfeempfänger. Aber die Bauern wollen für ihre Arbeit einen gerechten Lohn!". ****

"Die Zahlungen, die die Bauern erhalten, sind keine Sozialleistungen", stellt Eßl klar. Auch die MitarbeiterInnen des Bundes werden mit neun Milliarden Euro an Gehaltszahlungen nicht "sozial gefördert". "Auch diese Menschen erbringen Leistungen, so wie unsere Bauern, die qualitativ hochwertige Lebensmittel produzieren, und werden dafür normal entlohnt", so der ÖVP-Abgeordnete.

Umweltleistungen müssen selbstverständlich von der öffentlichen Hand finanziert werden. "Das ist mit diesem Budget gut gelungen", so Eßl. Das Budget für Ländliche Entwicklung, das für das heurige Jahr 435 Millionen Euro an Bundesmittel vorsieht, löst Länderleistungen und EU-Mittel aus, so dass aus dem Titel Ländliche Entwicklung insgesamt 1,142 Milliarden Euro zu unseren Bäuerinnen und Bauern kommen. Das wiederum sichert über 200.000 Arbeitsplätze direkt bei den Bauern und doppelt so viele in den vor- und nachgelagerten Bereichen. "Es sind die Bauern, die Österreich zu einem Land machen, in dem wir gerne leben und in dem wir uns wohl fühlen. Und es ist die Aufgabe der Politik, dafür zu sorgen, dass das auch in Zukunft so bleibt", betont Eßl.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0005