Zwerschitz: Einheitliches Jugendschutzgesetz, harte Strafen für Wirte

Grüne fordern Maßnahmen gegen das Koma-Trinken

Wien (OTS) - "Angesichts der jüngsten Entwicklungen rund um das Koma-Trinken von Jugendlichen müssen endlich Taten folgen", fordert die Jugendsprecherin der Grünen, Barbara Zwerschitz. "Österreich braucht ein einheitliches Jugendschutzgesetz, das exzessiven Alkoholkonsum wirkungsvoll unterbindet." Dazu gehöre Lizenzentzug als Sanktion für jene Wirte, die "Kübelsaufen" bewerben, anbieten und unterstützen. Vereine und Organisationen, die Komasaufen unterstützen, müssen mit Veranstaltungsverboten belegt werden. Metersaufen und Kübeldrinken, die eine jugendliche Klientel bedienen, müssen verboten werden. "Das Jugendamt muss bei solchen Fällen auch von sich aus tätig werden. Nur entsprechende Strafandrohungen können derartige Exzesse kurzfristig hintanhalten", erklärt Zwerschitz.

Langfristig braucht es zusätzlich eine intensive Aufklärungstätigkeit: Alkohol ist eine harte Droge und muss auch als solche anerkannt werden. Das bedeutet ein Verbot von jugendspezifischer Bewerbung von Alkohol und eine bundeseinheitliche Prüfung von Alkoholprodukten, die nur auf Jugendliche abzielen, an dessen Ende auch ein mögliches Verbot stehen könnte.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0005