Broukal: Beamten-Entwurf zum Studiengebührenersatz ist zögerlich und unambitioniert

Tutoren sollen auch StudienanfängerInnen helfen

Wien (SK) - "Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber nur ein kleiner. Und der genügt mir nicht", sagt SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal zur Vorstellung des von Beamten aus sechs Ministerien ausgearbeiteten Refundierungsmodells für die Studiengebühren durch Bundesminister Hahn. "Ich verstehe vor allem eines nicht: Warum Tutoren nicht auch an den Universitäten eingesetzt werden sollen. Gerade in den überlaufenen Studienrichtungen könnten ältere Studierende jüngere betreuen und damit mithelfen, das Missverhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden zu mildern", so Broukal am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Diese Tutoren könnten gerade im ersten Studienjahr helfen, wo viele Studierende frustriert die Unis verlassen", sagt Broukal. "Ich werde mich dafür einsetzen, dass der Einsatz der Tutoren auch an den Unis erfolgt und hoffe auf Unterstützung meiner ÖVP-Kollegin Gertrude Brinek. Der heute präsentierte Beamtenentwurf geht mir nicht weit genug."

Schon im Herbst 2007 beginnen

"Ich stelle zur Diskussion, dass die ersten Tutorenverträge noch heuer ausgestellt werden. Ich kenne keinen sachlichen Grund, warum es bis Oktober 2007 nicht möglich sein sollte, die wenigen Gesetzesstellen zu ändern, die dafür nötig sind", so der SPÖ-Wissenschaftssprecher abschließend. "Am Geld wird es hoffentlich in diesem Jahr mit riesigen Steuereinnahmen nicht fehlen..." (Schluss) ah/mp

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