VSStÖ: Dumpinglöhne mit staatlichem Segen

Scharfe Kritik gegen Hahns unsoziales Sozialdienstmodell

Wien (OTS) - Kopfschüttelnd nimmt Lisa Schindler,
Spitzenkandidatin des VSStÖ zu den ÖH Wahlen, heute das Modell zur Abarbeitung der Studiengebühren zur Kenntnis: "Hier werden große Geldsummen in eine unnötige Verwaltungsstruktur verwendet, ohne dass es irgendeinen positiven Effekt für StudentInnen oder SchülerInnen geben wird." Das Geld wäre in einer echten Erhöhung der Stipendien besser aufgehoben, meint Schindler. Sie fordert eine sofortige Offenlegung der Finanzierung.

"Wieder einmal werden Studierende und SchülerInnen für vollkommen dumm verkauft", ärgert sich Schindler. Die Spitzenkandidatin weiter:
"Anstatt die Studienberatung zu verbessern und mehr Geld in die schon bestehende und gut funktionierende Beratung der ÖH zu stecken, wird hier eine neue Struktur geschaffen der sowohl Erfahrung als auch Know How in diesem Bereich fehlt.".

"Schlimmer als erwartet" sei das Modell. Da nicht einmal die Ausbildung zu den 60 Stunden dazu gerechnet wird, entpuppt sich die schwarze Regierung unter rotem Kanzler als "erschreckend unsozialer Arbeitgeber". Welche Studierenden dafür Zeit finden sollen, bleibt Schindler ein Rätsel. Es zeige sich deutlich, dass sich weder Wissenschaftsminister, noch Bundeskanzler jemals mit der realen Situation von Studierenden auseinandergesetzt haben. "Welches Bild muss diese Regierung von uns Studierenden haben, um sich überhaupt mit einem solchen Modell an die Öffentlichkeit zu wagen?" fragt die Spitzenkandidatin Schindler abschließend.

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