Bayr: Klima- und Energiefonds wichtiger Beitrag zum Klimaschutz

Mehr Engagement für ein Post-Kyoto-Regime erforderlich

Wien (SK) - Der gestern im Ministerrat beschlossene Klima- und Energiefonds sei ein "ganz wichtiger Beitrag Österreichs zum Klimaschutz" und solle "Klimaschutz-Maßnahmen im Inland forcieren" sowie als Basis für die Implementierung von Technologien und Innovationen dienen, unterstrich SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr am Donnerstag im Nationalrat. Eine nachhaltige Klimaschutz-Politik verringere den CO2-Ausstoß, schaffe Arbeitsplätze und trage zur Versorgungssicherheit mit Energie bei. Weiters müsse es auch "nach Kyoto ein Regime geben, das effektiv zum Klimaschutz beiträgt", so Bayrs Plädoyer für mehr Engagement in Richtung eines Post-Kyoto-Regimes. Die SPÖ-Umweltsprecherin sprach sich weiters für eine schnelle Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinien und eine Novellierung des Ökostrom-Gesetzes aus. ****

Als weitere wichtige Maßnahmen, die umgesetzt werden müssten, nannte Bayr: die Ökologisierung der öffentlichen Beschaffung, den Ausbau des öffentlichen und des Nahverkehrs sowie die Einführung einer flächendeckenden LKW-Maut. Weiters "brauchen wir ein Pickerl für Biosprit", das den Nachweis über biologische Herstellung erbringt, so Bayr. Ingesamt gesehen müsse Klimaschutz eine "gemeinsame Maßnahme über alle Länder und Ressorts hinweg sein", so Bayrs abschließende Forderung nach einer "konsensualen Politik". (Schluss) mb

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