Strache: Forderung Missethons nach Zuwanderungsstopp typisch für Scheinheiligkeit der ÖVP

Einzig FPÖ für maximale Restriktion bei der Zuwanderung - Zuwanderungsstopp und "Minus-Zuwanderung", um rot-weiß-rote Identität zu erhalten

Wien (OTS) - Die Forderung von ÖVP-Generalsekretär Missethon nach einem sofortigen Zuwanderungsstopp für Wien passe in das typische Bild der ÖVP-Scheinheiligkeit. Niemand anderer als die ÖVP und ihre orangen Helfer seien dafür verantwortlich, dass in den letzten Jahren an den Grenzen Tür und Tor geöffnet wurden und 50.000 zusätzliche Zuwanderer pro Jahr nach Österreich gelangen konnten. Wenn nun eine ÖVP, die gesellschaftspolitisch schon fast die Grünen links überhole, plötzlich nach einem Zuwanderungsstopp für Wien rufe, dann stecke dahinter nicht mehr als eine verlogene Taktik, die sogar vom Wiener ÖVP-Chef und Wissenschaftsminister Hahn eine rüde Abfuhr erhalten hätte, so heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache.

Die ÖVP stehe nicht für Zuwanderungsstopp, sondern für Zuwanderungsrekord. Die ÖVP sei mit ihrer Politik der offenen Türe dafür verantwortlich, dass in Wien schon die Hälfte aller Volksschüler nicht deutscher Muttersprache wären. Und die ÖVP sei dafür verantwortlich, dass immer mehr Teile Wiens ihren mitteleuropäischen Charakter zugunsten einer Islamisierung verloren hätten. Seitdem sich die FPÖ - vor allem in Wien - im massiven Steigflug bei der Wählergunst befinde, sehe die ÖVP ihre Felle davon schwimmen. Die Menschen wären aber klug genug, zu erkennen, dass ihnen die ÖVP auch bei diesem Thema nun ein X für ein U vormache und die Mächtigen in der ÖVP weiter das Prinzip der Massenzuwanderung verfolgen würden, um Billigarbeitskräfte für Industrie und Wirtschaft zu rekrutieren, kritisierte Strache.

Einzig die FPÖ stehe für maximale Restriktion bei der Zuwanderung. Dies bedeute nicht nur die Verhängung eines Zuwanderungsstopps, sondern auch eine "Minuszuwanderung", also den Verlust der Aufenthaltsberechtigung für jene Personen, die kriminell oder integrationsunwillig seien, aber auch für jene, die keinerlei Chance am Arbeitsplatz hätten oder arbeitsunwillig seien. Die Österreicherinnen und Österreicher würden wissen, bei welcher Partei sie am besten aufgehoben seien, wenn es um die Rettung der heimischen Identität gehe, nämlich der FPÖ, stellte Strache klar. "Wenn es Missethon wirklich ernst ist, müsste er konsequenterweise der FPÖ beitreten und einen Zuwanderungsstopp für Österreich mittragen."

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